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Der nächster Sieg bringt Sicherheit

04.06.2012 | 20:41 Uhr
Der nächster Sieg bringt Sicherheit

Menden/Hagen. Nach dem halb nach Menden ausgelagerten Doppel-Heimspieltag mit Partien gegen den TV Brettorf und den TSV Hagenah haben die Bundesliga-Faustballer des TSV Hagen 1860 10:8 Punkte auf dem Konto. „Damit sind wir mehr als zufrieden“, bilanziert Routinier Dirk Schachtsiek zum Hinrundenabschluss, „wenn noch ein weiterer Sieg gelingt, ist der Abstieg kein Thema mehr.“

Das Spiel gegen den Tabellenführer TV Brettdorf fand in Menden-Bösperde statt. 200 Zuschauer wie erhofft kamen zwar nicht, um in der „Provinz“ einmal Bundesliga-Fußball zu sehen, aber mit den gut 120, die gezählt wurden, konnten die Organisatoren ganz zufrieden sein. Das galt weniger für die Mannschaft des TSV Hagen 1860. „Es wäre mehr drin gewesen“, haderte Dirk Schachtsiek nach der 1:5 (10:12, 6:11, 7:11, 11:6, 14:15, 8:11)Niederlage ein wenig.

Aufgrund des Fehlens von Mannschaftskapitän Jörg Machelett, der privat verhindert war, und Ole Schachtsiek, der einen U18-Spieltag zu absolvieren hatte, kam Altmeister Andreas Schmitz mal wieder als Stellspieler zum Einsatz. Er überzeugte durch konstante Zuspiele, war aber oft gegen die hart geschlagenen Bälle von Brettorfs Jens von Seggern machtlos.

Während die Bedingungen bei diesem Duell noch gut waren, litt das Heimspiel tags darauf in Halden gegen Hagenah unter Dauerregen. Die Zuschauer, die trotzdem ausharrten bekamen wenigstens etwas geboten: Fünf der sieben ausgetragenen Sätze wurden erst in der Verlängerung entschieden, am Ende hieß es 5:2 (15:14, 13:11, 10:12, 12:10, 11:7, 10:12, 11:8) für den TSV 1860.

„Extrem wichtig war, dass die ersten beiden Durchgänge jeweils nach 8:10-Rückstand noch gewonnen wurden“, resümierte Dirk Schachtsiek. In diesen Phasen behielt Hauptangreifer Florian Sonfeld einen kühlen Kopf und punktete zuverlässig.Der 16-jährige Ole Schachtsiek stand wegen des Fehlens von Jörg Machelett erstmals in der Startfünf und steigerte sich nach etwas nervösem Beginn kontinuierlich. Gegen Ende der Partie wurden auch Olaf Machelett und Ruben Schwarzelmüller immer stärker.


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