Der nächste Anlauf des TuS Volmetal zur Meisterfeier

Ein Punkt fehlt Niklas Polakovs und dem TuS Volmetal noch zur Meisterschaft, mindestens der soll in Bielefeld geholt werden.
Ein Punkt fehlt Niklas Polakovs und dem TuS Volmetal noch zur Meisterschaft, mindestens der soll in Bielefeld geholt werden.
Foto: WP Michael Kleinrensing
Eigentlich  wollten  die  Handball-Oberligisten TuS Volmetal und VfL Eintracht Hagen II am letzten Wochenende feiern - Meisterschaft bzw. Klassenerhalt. Niederlagen beider Teams verhinderten das Vorhaben, so nehmen sie am Samstag einen erneuten Anlauf.

Hagen.. Spitzenreiter Volmetal will um 17.45 Uhr beim TuS Bielefeld/Jöllenbeck den zu Titel und Aufstieg noch fehlenden Punkt holen, die VfL-Reserve erwartet um 17.30 Uhr in der Sporthalle Mittelstadt den Tabellenzweiten TuS Spenge. Zwei Punkte im Abstiegskampf benötigen die Hagener, mit einem Remis würden sie - unabhängig von dessen Ergebnis - bereits die Volmetaler zum Meister machen.

Beim TuS Volmetal ist eine gewisse Nervosität erkennbar. „Ich hoffe, dass die Jungs am Samstag feiern können. Diese Spannung ist ja kaum noch zu ertragen“, fand Volmetals Abteilungsleiter Andrè Blümel. Trainer Stefan Neff sieht die Situation schon etwas gelassener. „Wenn wir die Leistung vom Spiel gegen Spenge bringen, dann klappt es mit der Feier“, sagt Neff, der sich auch von der schlechten Bilanz gegen Jöllenbeck nicht nervös machen lässt: „Außerdem haben wir es selbst in der Hand.“ Die Volmetaler haben gut trainiert. Aus der Reserve wird Timon Schliepkorte den Kader ausfüllen.

Hinkelmann-Einsatz fraglich

Schützenhilfe leisten könnte der VfL Eintracht II. Doch die Eintrachtlern denken nur an ihre Situation. VfL-Übungsleiter Rainer Hantusch steht mit seiner Mannschaft vor einer sehr schweren Aufgabe. Die 28:32-Niederlage vom Hinspiel hat er vergessen, ganz frisch ist aber noch die Pleite gegen die HSG Menden-Lendringsen. „Es darf auf keinen Fall eine Kopie der zweiten Halbzeit vom Spiel gegen Menden geben. Wir müssen ganz sensibel sein“, sagt Hantusch, der auch von einer Charakterfrage für die Mannschaft spricht, deren Zusammensetzung erst am Freitag nach dem Drittligaspiel der Ersten gegen die SG Schalksmühle-Halver feststeht.

„Für die Spieler, die am Samstag auf der Platte stehen, wird es nicht einfach“, ist sich Hagens Übungsleiter sicher. Ein großes Fragezeichen steht noch hinter Philipp Hinkelmann, dessen lädierter Knöchel heute abermals in einer Klinik untersucht wird. Den ganz großen Jubel wird es auch bei einem Eintracht-Sieg morgen noch nicht geben, da der gefährdete VfL Gladbeck erst noch den Verbleib in der 3. Liga erreichen muss. Das scheint bei den drei Auswärtsspielen der Gladbacher in Korschenbroich, Ferndorf und Neuss nicht einfach zu sein.

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