Den Sprung ins Finale knapp verpasst

Gut 250 Kanuten gingen in Hohenlimburg an den Start.
Gut 250 Kanuten gingen in Hohenlimburg an den Start.
Foto: WP

Hohenlimburg..  Das Wetter spielte bis auf einen kurzen Schauer am Samstag mit, die Strecke erwies sich als wettkampftauglich und auch die moderne Technik bereitete den Ausrichtern der Deutschen Kanuslalom-Meisterschaft der Junioren und Jugend am Wochenende keine Probleme. Einen kleinen Wermutstropfen gab es aber doch: Den Sprung ins Finale schaffte auf der Lenne kein Starter des Kanu-Clubs Hohenlimburg.

„Mein Ziel war ein Platz unter den ersten 15 – und das ist mit Rang 14 ja geglückt“, zeigte sich der Hohenlimburger Yannick Wytelus mit seinem Abschneiden einigermaßen zufrieden, musste aber zugeben: „Das Erreichen des Finales wäre natürlich toll gewesen. Aber es hat trotzdem viel Spaß gemacht.“

Viel fehlte letztlich nicht, um tatsächlich unter den besten zehn Startern zu landen. Hatte sich der 17-jährige Junior im Qualifikationslauf mit Rang 22 eine Startberechtigung für das Halbfinale gesichert, so landete er in der Vorschlussrunde auf dem ordentlichen 14. Platz. Selbst wenn der Sprung ins Finale geglückt wäre, hätte es voraussichtlich nicht für eine Medaille gereicht, gibt sich Wytelus bescheiden: „Die Konkurrenz war schon sehr stark.“

Auch sein Vereinskamerad Pierre Silkenbeumer erreichte das Halbfinale, wo er letztlich Platz 29 belegte. In der Qualifikation war der Hohenlimburger am Samstag auf Rang 36 gelandet. Dritter Hohenlimburger im Bunde war Mirco Flügge, der aber nicht im Einzel-, sondern ausschließlich mit Wytelus und Silkenbeumer im Mannschaftswettbewerb an den Start ging.

Sachsen und Bayern bärenstark

Das Hohenlimburger Team kam auf Platz 29, darf angesichts der Jugend Flügges aber durchaus positiv in die Zukunft blicken. „Mirco hat den Lauf sauber runter gebracht“, zollte Wytelus seinem Vereinskameraden Respekt.

Frappierend war die Dominanz der süd- und ostdeutschen Aktiven, die das Gros der Medaillen abräumten. Dort herrschen auf den Strecken in Augsburg und in Markkleeberg allerdings auch hervorragende Trainingsmöglichkeiten. Wer weiß – vielleicht stehen dank des neuen Wildwasserparks künftig ja auch Hohenlimburger Sportler auf dem Treppchen.