„Das Resultat kontinuierlicher Arbeit“

Dresden/Hagen..  Zum Aufstieg des VfL Eintracht Hagen in die 2. Handball-Bundesliga äußerten sich Spieler, Trainer und Offizielle wie folgt:

Detlef Spruth (1. Vorsitzender VfL Eintracht): Ein Riesenkompliment an Trainer und Mannschaft. Sie haben sich den Erfolg verdient. Ich kann mich daran erinnern, dass wir in der Vergangenheit oft entscheidende Spiele mit einem Tor verloren haben. Dann darf man solch eine Partie auch mal mit einem Tor gewinnen. Der Siegtreffer von Marius Kraus war nicht gerade das leichteste Tor, dass er je gemacht hat. Dass so viele Hagener - es waren rund 130 - die weite Fahrt nach Dresden mitgemacht haben, freut mich sehr. Es zeigt, dass das Interesse am Handball steigt.

Jörg Brodowski (Geschäftsführer Sportmanagement GmbH VfL Eintracht): Solche Spiele sind Kopfsache, das hat man heute wieder einmal gesehen. Einen großen Anteil am Sieg hatten unsere Torhüter. Es war richtig, Savonis zwischenzeitlich herauszunehmen, Max Conzen hat nach seiner Einwechslung einige ganz wichtige Bälle gehalten. Und als Almantas in der Schlussphase zurückkam, ist ihm die entscheidende Parade gelungen. Der jetzige Erfolg ist das Resultat kontinuierlicher Arbeit unter dem vor zweieinhalb Jahren aus Wermelskirchen gekommenen Trainergespann Lars Hepp und Rainer Hantusch. Für die 2. Liga werden wir die Mannschaft verstärken - wir wollen nicht nur eine Saison in dieser Klasse bleiben.

Lars Hepp (Cheftrainer VfL Eintracht): „Das waren emotionale Momente, die lange haften bleiben werden. Man kann fast von einer Reizüberflutung sprechen. Dass es gegen Dresden so eng war, obwohl der Gegner schon ein Spiel in den Beinen hatte, hat mich nicht überrascht. Wenn im Sport alles einfach wäre. . .

Peter Pysall (Trainer HC Elbflorenz): Wir haben vor dem Spiel gegen Hagen gesagt, dass diese Partie zur Charakterfrage wird. Hagen wollte uns in den ersten fünf Minuten erschießen, aber meine Mannschaft hat gut dagegengehalten. Am Ende waren es Nuancen, die entschieden haben. Wir werden die Tränen trocknen und nächste Saison einen neuen Anlauf starten.

Hans-Peter Müller (Koordinator Perspektivteam VfL Eintracht): „Ich bin ja erst ganz kurz beim VfL Eintracht, aber ich freue mich, als wäre ich schon seit Jahren dabei.

Andreas Griesel (Sportlicher Leiter): Lars Hepp und Rainer Hantusch haben einen tollen Job gemacht. Auch wenn es am Ende eng war - wir sind aufgestiegen, die Mannschaft hat sich für die ganze Saison belohnt. Max Conzen hat ein paarmal toll gehalten, das war ganz wichtig.

Sebastian Schneider (Rückraumspieler VfL Eintracht): Das war sicher nicht mein bestes Spiel. Aber wir haben als Mannschaft überragend gekämpft und uns damit den Sieg verdient. Für Elbflorenz ging es um alles, das hat man gemerkt. Jetzt wird erst einmal eine Woche gefeiert.

Jens Reinarz (Mannschaftskapitän VfL Eintracht): Als ich vor einem Jahr nach Hagen gekommen bin, habe ich gesagt, dass ich mit dem VfL Eintracht aufsteigen will. Das habe ich geschafft. Entscheidend war, dass wir nach den Niederlagen gegen Ferndorf nicht nachgelassen haben. Es heißt immer, dass Hagen eine Basketball-Stadt ist, aber wir Handballer haben zuletzt auch schon einiges bewegen können. Und der Weg ist noch lange nicht zu Ende.