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Constantine bleibt bis Saisonende in Hagen

03.02.2012 | 15:29 Uhr
Constantine bleibt bis Saisonende in Hagen
Der emotional spielende Adam Constantine (rechts), hier mit Teamkapitän Zygimantas Jonusas, bleibt Phoenix Hagen bis Saisonende erhalten. Foto: Michael KLEINRENSING / WP Lokalredaktion Hagen

Hagen.Das Auswärtsspiel am Samstag um 19 Uhr bei s.Oliver Würzburg wird für Adam Constantine nicht die letzte Partie im Dress von Phoenix Hagen sein. Gestern gab der Basketball-Bundesligist bekannt, dass der 23-jährige US-Center einen Vertrag bis zum Saisonende bekommt.

Constantine war Anfang Dezember für den damals verletzten Center-Kollegen Eddie Seward gekommen und hatte zunächst einen Vierwochen-Vertrag erhalten. Der 2,06-m-Mann integrierte sich nicht nur schnell ins Team, er stieg dank seiner emotionalen Art, in der er Seward sehr ähnlich ist, schnell zu einem Publikumsliebling auf. Auch deshalb wurde sein Kontrakt auch nach der Rückkehr des genesenen Seward Anfang Januar um weitere vier Wochen verlängert. Mit dem zweiten Würzburg-Spiel am Samstag wäre er ausgelaufen.

„Wir haben einen Sponsor gefunden, der die zusätzlich entstehenden Kosten übernimmt. Ansonsten wäre eine Weiterverpflichtung nicht möglich gewesen“, so gestern Phoenix-Geschäftsführer Oliver Herkelmann. Schließlich muss man auch der Liga (BBL) gegenüber darstellen, wie man einen zusätzlichen Kostenfaktor stemmt.

Wie Gegner Würzburg, der mit Chris Kramer, Ricky Harris, John Little, Chester Frazier und Ben Jacobson über fünf US-Guards verfügt, dazu auf den größeren Positionen in Ivan Elliott, Jason Boone und dem vor einigen Tagen verpflichteten kanadischen Flügelspieler Jermaine Bucknor über acht Ausländer verfügt, muss auch bei Phoenix immer ein Nichtdeutscher Akteur aussetzen. Zuletzt traf es zweimal Eddie Seward. „Das muss aber keinesfalls immer so sein. Je nach Trainingsleistungen und Gegner kann variert werden“, so Oliver Herkelmann. Gegen Würzburg mit Leuten wie dem starken Innenspieler Jason Boone könne es durchaus Sinn machen, mit drei Centern anzutreten. „Aber das muss jeweils der Trainer entscheiden“, so der Phoenix-Geschäftsführer.

„Die Vergangenheit hat gezeigt, dass man selten eine Halbserie ohne Verletzungen übersteht“, so Ingo Freyer. „Jetzt eine weitere Option zu haben, das ist natürlich ein Vorteil.“

Oliver Herkelmann erwartet von Adam Constantine noch eine Menge: „Er wird immer besser. Adam ist ein Spieler, der durch seine Emotionen Mitspieler und Zuschauer gleichermaßen mitreißt.“

Rainer Hofeditz

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