Concordia hofft noch auf Wunder

Der SC Concordia Hagen, hier mit Achim Gerber im Angriff, hofft nochauf den Ligaerhalt.
Der SC Concordia Hagen, hier mit Achim Gerber im Angriff, hofft nochauf den Ligaerhalt.
Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen..  Mit reduziertem Programm trudeln die Volleyballer mehr oder weniger gemütlich in die Ferien. Nur Landesligist SC Concordia Hagen ist extrem gefordert.

Herren-Landesliga

Für den SC Concordia Hagen steht erst am Sonntag um 16 Uhr in Bergkamen das alles entscheidende Finale an. Gewinnen Alex Rack und Co. ihre Partie gegen Tabellenführer Königsborner SV und verliert Mitkonkurrent Herne/Grumme zuvor – pikanterweise vor den Augen der Concorden - hätte der SCC die Klasse ohne das Nervenspiel Relegation gehalten „Davon haben wir noch vor vier Wochen nicht mal zu träumen gewagt“, so Rack , der aber auch weiß, dass die Wahrscheinlichkeit, dass das Wunder doch noch eintritt, recht gering ist.

Dagegen wird es für den TuS Halden-Herbeck für längere Zeit sicher das letzte Spiel in der Landesliga sein, egal wie das Match gegen den TV Brilon (So., 12 Uhr, Sporthalle Halden) ausgeht. „Dennoch werden wir noch einmal neun Akteure aufbieten und uns ehrenvoll verabschieden“, verspricht Spielführer Markus Bürger.

Herren-Bezirksliga

Während die ursprünglich für den Samstag angesetzte Partie zwischen dem TSV Hagen 1860 und Fichte Hagen vorverlegt wurde (die 60er siegten 3:2), konnte der TV Hasperbach mit Gegner TV Neheim keinen Termin ausmachen. „Somit werden wir die Partie wohl am grünen Tisch verlieren“, befürchtet TVH-Kapitän Martin Brinker, dem es aufgrund der Urlaubsplanung zahlreicher Spieler unmöglich war, sechs Akteure zusammen zu bekommen.

Der TuS Volmetal und der TV Berchum (Sa., 15 Uhr, Henry-van-de-Velde) bestreiten das letzte Derby der Spielzeit, erneut mit ein paar personellen Problemen auf beiden Seiten. So schmerzt beim TuS vor allem der Ausfall von Sebastian Czmok, positiv ist dagegen, dass mit Norbert Krösch und Bodo Klimm zwei angriffsstarke Spieler zurückkehren. Bei Berchum hofft der langzeitverletzte Kapitän Stefan Heinig, seine Mannschaft im Endspurt doch noch einmal unterstützten zu können.