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Fichte-Weihnachtsturnier

Carlino führt Hagen 11 als Top-Torjäger zum Turniersieg

26.12.2011 | 22:45 Uhr
Carlino führt Hagen 11 als Top-Torjäger zum Turniersieg
Die Westfalenliga-Kicker des TuS Ennepetal besiegten SV Boele-Kabel im Gruppenspiel zwar mit 8:3, konnten sich aber nicht für das Halbfinale qualifizieren. Foto: Michael KLEINRENSING

Hagen.Rupert Freytags Wunsch ging in Erfüllung. „Ich würde micht freuen, wenn Hagen 11 diesmal Turniersieger wird“, sagte der Fußball-Chef des TSV Fichte Hagen vor dem Finale. Durch einen 5:0-Erfolg gegen Bezirksligist VfB Schwelm gewannen die Landesliga-Kicker vom Loheplatz dann auch wie erhofft den Sanitätshaus Ortec-Pokal.

Die 28. Auflage des Hallenfußball-Weihnachtsturniers des Eilper Klubs war höchst unterhaltsam. Weil kaum ein Ergebnis voraussehbar war. Abgesehen von den Partien mit Beteiligung des SV Boele-Kabel und SV Herbede. Beide Teams blieben punktlos und schieden mit einem Torverhältnis von 5:27 (Boele) bzw. 6:22 (Herbede) aus. Womit die Herbeder als Zweiter der Landesliga 3 noch mehr enttäuschten als die Kreisliga-Kicker aus Kabel.

Besser schlug sich da schon das Team von Al Seddiq Hagen. Der aktuelle Zweite der Hagener A-Kreisliga siegte gegen Westfalenligist TuS Heven und gegen die schwachen Herbeder und brach erst im letzten Gruppenspiel gegen Hagen 11 mit 0:7 ein.

Gastgeber Fichte, Herbstmeister der heimischen A-Liga, begann mit einem 7:1-Kantersieg gegen Boele-Kabel und sah im Spiel gegen den Landesliga-Wintermeister Borussia Dröschede gut aus. „Da waren wir die bessere Mannschaft, haben aber mit 2:3 verloren“, haderte Rupert Freytag. Davon erholten sich die Eilper nicht mehr richtig, auch wenn sie im folgenden Spiel gegen Westfaligist TuS Ennepetal (4:6) offensiv gefielen. Was allerdings nicht besonders schwierig war.

„Für unsere Spieler ist es eine freiwillige Veranstaltung. Wir haben nur Stürmer mit, die gerne zocken“, so erklärte Thomas Riedel, früher Fichte-Trainer und jetzt Sportlicher Leiter beim TuS Ennepetal, die vielen Gegentore. Im letzten Gruppenspiel gegen Heven, in dem den Ennepetalern ein Remis zum Weiterkommen gereicht hätte, waren es sieben. „So darf man sich einfach nicht präsentieren“, grantelte Riedel.

Rundum zufrieden sein durfte dagegen Frank Hintzke, Trainer des Turniersiegers Hagen 11. Sein Team hatte sich in der Vorrunde zwar einen 3:7-Ausrutscher gegen Heven geleistet und beim abschließenden 2:1-Erfolg davon profitiert, dass Gegner Schwelm schon für das Halbfinale qualifiziert war, aber danach lief es. Auch wenn der 3:1-Halbfinalerfolg gegen Bezirksligist VfK Iserlohn durch Tore von Salvatore Carlino (2) und Faton Rrusta erst in der Schlussminute herausgeschossen wurde.

Im Endspiel erneut gegen Schwelm boten die Emster ihre stärkste Leistung. Carlino (3), mit neun Treffern bester Turniertorjäger, Rrusta und Adrian Giemsa trafen beim 5:0-Erfolg.

„Die Elfer kommen immer mit einer guten Mannschaft und haben den Sieg verdient“, freute sich Rupert Freytag.

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