Bouwain warnt vor Halinger Angriffs-Achse

Hagen. Sicherlich gibt es einfachere Hürden als Halingen oder Schwitten. Doch trotz aller Sorgen und Niederlagen müssen sich die beiden Handball-Landesligisten TuS Volmetal II und HSG Wetter/Grundschöttel am bevorstehenden Wochenende scheinbar unlösbaren Aufgaben stellen.

Die Reserve der Volmetaler empfängt am Samstag den Ligaprimus TV Westfalia Halingen (17.30 Uhr, Dahl), die Wetteraner gastieren am Sonntag um 17.30 Uhr beim Tabellendritten TV Schwitten (Kreissporthalle Berufsschule). Eine halbe Stunde nach den Wetteranern muss die dritte Mannschaft des VfL Eintracht bei RE Schwelm antreten (Sporthalle Schwelm-West). Zudem spielt die zweitplatzierte HSG Hohenlimburg am morgigen Samstag bei der SG Schalksmühle/Halver II (17 Uhr, Halver).

Rückraumachse ragt heraus

Natürlich wollen die Volmetaler, zur Zeit Tabellen-Elfter, schnellstmöglich ihre Niederlagen-Serie von mittlerweile acht Pleiten am Stück beenden, gegen den Spitzenreiter sind die Aussichten allerdings nicht die besten. „Gegen Halingen hängen die Trauben sehr hoch“, weiß Volmetals Trainer Jörg Bouwain, „meiner Ansicht nach sind die noch besser als Hohenlimburg.“ Aus einem starken Kollektiv ragt bei den Gästen die Rückraumachse um Dennis Bichmann, Roman Warland und Robert Ammelt noch heraus. Alles Jungs mit Gardemaß. „Da wird eine Menge Arbeit auf unsere Abwehr zukommen“, davon geht Bouwain aus. Ob Dennis Hirt mitspielen kann oder ob er arbeiten muss, ist noch offen.

HSG Wetter gibt Jahres-Debüt

Während die anderen Mannschaften der Liga schon am vergangenen Wochenende in das neue Jahr starteten, hatten die Wetteraner noch spielfrei. Ob ihnen die etwas längere Weihnachtspause in Schwitten zugute kommen wird, ist fraglich. „Bei uns muss schon alles passen“, weiß Wetters Trainer Stefan Wildförster, dass seine Jungs beim TV nur Außenseiterchancen haben. Gegen die offensive gut organisierte Abwehr der Gastgeber sei es laut Wildförster extrem schwierig, Tore zu werfen. „Und im Angriff können sie das Tempo variieren und so den Takt vorgeben“, spielen die Schwittener laut Wildförster auch offensiv sehr abgezockt. Maik Rehr (verletzt), Fabian Blechschmidt (privat verhindert) und Daniel Langenscheidt (beruflich verhindert) sind nicht dabei.

Steinhoffs Fehlen schmerzt

Über den aktuell zehnten Platz der Schwelmer ist Eintracht-Trainer Andreas Kuno ein wenig überrascht: „Die Schwelmer haben eine richtig gute Truppe. Keine Ahnung, warum sie so weit unten stehen.“ Der ehemalige Eintrachtler und Volmetaler Marc Rode ist im Rückraum Denker und Lenker des Rote-Erde-Spiels. Weitere oberligaerfahrene Spieler wie Moritz Meuren geben der Schwelmer Mannschaft eine hohe individuelle Qualität.

Beim Liga-Vorletzten VfL Eintracht III schmerzt der Ausfall von Martin Steinhoff (Urlaub).