Bouwain fordert viel Bewegung auch ohne Ball

Hagen. Sicherlich strotzen die Landesliga-Handballer des TuS Volmetal II momentan nicht vor Selbstvertrauen. Wie auch, der letzte Liga-Erfolg - ein 28:27 gegen die dritte Mannschaft des VfL Eintracht Hagen Ende September - liegt schon eine ganze Weile zurück. Doch morgen empfangen die Volmestädter eines der drei Teams, gegen die sie in der Hinrunde gewinnen konnten: Die Reserve des Soester TV ist ab 17.30 Uhr in Dahl zu Gast.

Vor weitaus kniffeligere Aufgaben stehen Liga-Schlusslicht Wetter/Grundschöttel bei der Zweitvertretung der SG Schalksmühle/Halver (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Löh) und der VfL Eintracht Hagen III beim Liga-Dritten TV Schwitten (Sonntag, 17.30 Uhr, Kreissporthalle Berufsschule). Die HSG Hohenlimburg gastiert am Sonntag beim Fünften TuS Wellinghofen (17 Uhr, Sporthalle Wellinghofen).

Wollen die Volmetaler das Abenteuer Landesliga bestehen, dann müssen sie Spiele wie gegen die punktgleichen Soester einfach gewinnen. Von den „Stunden der Wahrheit“ sprach daher auch Volmetals Übungsleiter Jörg Bouwain, denn in Kürze folgen die Partien gegen Wetter und Eintracht III - die anderen beiden Teams, die in der Tabelle hinter dem TuS rangieren. „Die Soester verteidigen sehr offensiv und mannorientiert“, sagte Bouwain, „da brauchen wir sehr viel Bewegung auch ohne Ball.“ Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Nico Schnepper, der Rückraumspieler verletzte sich beim Training am Sprunggelenk.

Eine Chance, bei der Schalksmühler Reserve zu bestehen, sieht Wetters Trainer Stefan Wildförster dann gegeben, wenn die Gastgeber im Kopf nicht hundertprozentig bei der Sache sind. Denn für die Gastgeber, zur Zeit Tabellensechster, geht weder nach oben noch nach unten sonderlich viel. „Sie haben trotzdem eine gute Truppe, schalten schnell um und verfügen über einen starken Rückraum“, weiß Wildförster, dessen Team ohne den verletzten Maik Rehr auskommen muss.

Der VfL Eintracht Hagen III muss unbedingt Schwittens Spielertrainer Tihomir Knez in den Griff bekommen. „Er ist trotz seine Alters noch einigermaßen fit und ist immer in der Lage, seine Nebenmänner in Szene zu setzten“, kennt Eintracht-Trainer Andreas Kuno die Schaltzentrale im Spiel des Tabellendritten. Die Vorbereitungen auf die sonntägliche Partie liefen bei den Hagenern aber nicht nach Wunsch, nur wenige Spieler fanden unter der Woche den Weg zum Training. Zudem ist offen, welche A-Jugendspieler mitmachen können und ob der erkrankte Philipp Kowalski rechtzeitig gesund wird.