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Blau Gold und Germania suchen Zukunft in Kegel-Fusion

06.08.2012 | 18:41 Uhr
Blau Gold und Germania suchen Zukunft in Kegel-Fusion
Der neu entstandene Fusionsclub SG Blau Gold Germania Hagen bereitet sich auf die Saison vor.

Hagen. Die erfolgreichsten Hagener Sportkegler der Gegenwart und der Vergangenheit sehen im Zusammenschluss die gemeinsame Zukunft für ihren Sport. „Wenn es weiterhin Kegeln als Leistungssport in Hagen geben soll, geht das nur über den Weg der Kräftebündelung“, so Ingo Henschel , 2. Vorsitzender von Germania Hagen. Sein Verein startet mit dem SKG Blau-Gold als neuer Verein unter dem Namen „SG Blau-Gold Germania Hagen e. V.“ in die gemeinsame Sportzukunft.

Gemeinsames Gebilde

Seit Wochen liefen die Gespräche im Hintergrund für die Fusion, um den Ligenspielbetrieb der Saison 2012/2013 unter einem gemeinsamen Gebilde aufzunehmen. Im kleinen Kreis, unter Führung der jeweiligen Vorsitzenden Marcus Witte (Blau-Gold) und Udo Wegner (Germania), wurden die Vorbereitungen getroffen, um dann mit den jeweiligen Klubmitgliedern die Sache unter Dach und Fach zu bringen. Verbandstechnische Hürden waren zu nehmen, dann stimmten alle in getrennten Gesprächsrunden für die Fusion.

Dass der alte Glanz der Germanen-Kegler mit den vielen nationalen und internationalen Titeln nicht wird wieder aufleben können, wissen die Beteiligten. „Zuviel hat sich da im deutschen Leistungsbereich des Kegelsports getan“, sagt Henschel. Aber mit den jungen Blau-Gold-Keglern um Ex-Jugendweltmeister Benjamin Schulz und Daniel Pütter in Ergänzung mit den Routiniers Marcus Witte und Co. strebt man einen vorderen Platz in der NRW-Liga an, der dritthöchsten deutschen Spielklasse.

Insgesamt fünf Mannschaften

Bis zum Ligenspiel-Auftakt stehen für die erste Garnitur insgesamt ab Sonntag fünf Vorbereitungsspiele gegen Gütersloh, Werl und Dortmund auf dem Programm, um so gerüstet in die neue gemeinsame Saison zu gehen. Da man im Hagener Kegelzentrum auf die Bahnen neun bis zwölf wechselt, wurde das Training intensiviert, um die Heimstärke zu erhalten. „Eine neue Herausforderung“, sagt Benjamin Schulz, „wir müssen selbst erst einmal sehen, wie wir dort zurecht kommen.“ Neben ihm, Pütter und Witte stehen noch Alexander Ehvers, Benjamin Murr und Detlef vom Hofe im NRW-Ligateam, das in der neuen Saison ein paar Überraschungen schaffen will.

Daneben wird der Fusionsklub mit weiteren vier Mannschaften in die neue Saison gehen. Man ist also breiter aufgestellt, beim gemeinsam aufgenommenen Training (immer donnerstags im Kegelcasino ab 17 Uhr, Interessenten sind willkommen) entwickelt sich ein gesunder Ehrgeiz, nicht nur um die Startplätze in den unteren Mannschaften.



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