Blau-Gold ist im Derby nervenstark

Hagen..  Am zweiten Spieltag der Tennis-Verbandsliga gewann der Hagener TC Blau-Gold das Lokalderby gegen den TC Halden 2000 denkbar knapp mit 5:4. Die Damen des TC Rot-Weiß Hagen sind mit einer 3:6-Niederlage gegen Tennispark Bielefeld in ihre Verbandsliga-Saison gestartet.

Herren-Verbandsliga: TC Halden 2000 – Hagener TC Blau-Gold 4:5. Erst im dritten Doppel wurde das Lokalderby im Match-Tiebreak zugunsten der Blau-Goldenen entschieden. „Letztlich waren wir der glückliche Sieger, der den Sieg vielleicht auch mehr wollte“, meinte Blau-Gold-Mannschaftsführer Stephan Weber, der insbesondere die Leistungen der jüngeren Spieler Jordi Walder, Tim Schulte, Niclas Höppner und Maik Benning hervorhob. Weber selbst und Routinier Wilhelm Hensel konnten ihrem Team verletzungsbedingt nur im Doppel helfen, so dass Weber „umso glücklicher war, im Kampf um den Klassenerhalt bereits den zweiten Sieg eingefahren zu haben.“

Im Gegensatz dazu war Mannschaftsführer Lars Tillmann enttäuscht über „die äußerst unglückliche Niederlage. Wir haben uns aber spielerisch gut verkauft und können insgesamt mit einem Sieg aus den ersten beiden Spielen zufrieden sein“, resümierte Tillmann. Er gab sich nach dem Spiel als fairer Verlierer und zollte der Nervenstärke des jungen Emster Teams Respekt.

Mäkelburg – Weber 3:0 Aufgabe; Tillmann – Wittemund 2:6, 6:3, 8:10; Manz – Walder 3:6, 3:6; Gorka – Schulte 4:6, 6:2, 10:2; Wagner – Höppner 6:2, 6:1; Köhler – Benning 6:3, 3:6, 8:10; Mäkelburg/Gorka – Weber/Benning 6:3, 7:5; Tillmann/Köhler - Wittemund/Schulte 3:6, 6:2, 7:10; Wagner/Manz – Walder/Hensel 4:6, 2:6.

TC Rot-Weiß Hagen – Tennispark Bielefeld 3:6. Nach zwei im Match-Tiebreak verlorenen Einzeln gingen die Damen des TC Rot-Weiß Hagen mit einem vorentscheidenden 2:4-Rückstand in die Doppel und konnten das Spiel nicht mehr drehen. Laut Mannschaftsführerin Laura Sträter war aber auch „in den Doppeln mehr drin, so dass es letztlich eine unglückliche Niederlage für uns war.“ Mit dem Gesamtauftritt ihrer Mannschaft war Sträter nicht unzufrieden: „Wir haben eine durchweg gute Leistung gebracht und gehen daher selbstbewusst in das nächste Spiel am Sonntag in Brackel.“

Kowall – Poltrock 4:6, 1:6; Spies – Pache 3:6, 6:4, 7:10; Sträter – Möller 3:6, 2:6; Peltzer – Tobert 7:5, 6:3, Würpel – Wiebusch 6:4, 6:4; Severing – Lachmann 4:6, 7:5, 4:10; Kowall/Sträter – Poltrock/Pache 4:6, 5:7; Spies/Peltzer – Tobert/Wiebusch 6:0, 6:2; Würpel/Severing – Möller/Lachmann 4:6, 1:6.