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Basketball-Regionalliga

BG will nächsten Schritt in der Entwicklung tun

18.10.2012 | 18:10 Uhr
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Hagen. Der Kader ist stark besetzt, die Bilanz von 6:4 Punkten zufriedenstellend. Trotzdem gibt es bei den Regionalliga-Basketballern der BG Hagen noch einige Baustellen. Gegen die Giants Düsseldorf will das Team von Chefcoach Kosta Filippou und Co-Trainer Emir Ribic heute den nächsten Schritt in der Entwicklung gehen (20.15 Uhr, Otto-Densch-Halle).

Der Gast aus der Landeshauptstadt ist einer von vier Aufsteigern, die Qualität des Kaders lässt sich indes nicht unten einordnen. Mit Ex-Nationalspieler Gerrit Terdenge, dem erstligaerfahrenen Markus Hallgrimson und dem zweitbesten Scorer der Liga, Chris Brown, sollte der Klassenerhalt kein Thema sein. Allerdings verletzte sich Brown gegen Schalke schwer und wird für zwei Monate ausfallen. Stets auf der Hut muss die BG bei Frederico Cozzo, einem der besten Dreier-Schützen der Liga.

Die BG ist gut beraten, zu unterbinden, dass Hallgrimson und Cozzo heiß laufen. „Wir tun uns bislang schwer, wenn der Gegner einen Run gegen uns hat“, denkt Kosta Filippou an die 69:89-Schlappe in Münster. Da sich mit Eddie Seward und Kristofer Speier die besten Spieler auf der Centerposition befinden, sei es schwer, in solchen Phasen offensiv selbst dagegen zu halten. „Sie müssen erstmal an den Ball kommen“, weiß Filippou, wohingegen es für gegnerische (US-)Guards einfacher sei, sich wichtige Würfe zu kreieren.

Bei der BG hat sich hingegen noch kein Außenspieler aufgedrängt, das Zepter in die Hand zu nehmen. Optionen gäbe es: Max Kramer, Benny Rust oder Dennis Shirvan seien durchaus in der Lage, findet Filippou, der die Trainingssituation wegen Ausfällen und Verpflichtungen einiger Spieler bei anderen Teams bemängelt: „In den letzten zwei Wochen ist unsere Entwicklung etwas stagniert.“ Die wohl beste Option auf der Guard-Position, Max Kramer, tut sich bislang mit seiner Rolle als Doppellizenzler schwer. Coach Filippou glaubt aber, dass der Knoten bald platzt. Kramer sei für 15 bis 20 Punkte im Schnitt gut und müsse erkennen, dass auch die Regionalliga hohes Niveau habe. Filippou: „Ich glaube, die letzten Spiele kam bei ihm der ‘Hallo-Wach-Effekt’.“

Nicht nur für Kramer galt dies. Nach der Pleite in Münster habe man sehr fokussiert gearbeitet und sei motiviert, daheim ungeschlagen zu bleiben. Für die BG ist die heutige Partie auch Standortbestimmung, wenn man dem Ziel Top fünf gerecht werden will. Äußerst fraglich sind Christopher Viardo (Oberschenkelzerrung) und Dennis Shirvan (Zahn-OP).

Dominik Brendel

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