BG Hagen II und Haspe 70 heute am Ball

Hagen..  Am ersten Rückrunden-Spieltag der 2. Basketball-Regionalliga spielen BG Hagen II und Haspe 70 bereits am heutigen Freitagabend. Während das Team von Trainer Tome Zdravevski erneut ein Heimspiel gegen SVD 49 Dortmund hat (20.15 Uhr, Otto-Densch-Halle), tritt Haspe zum Nachbarschaftsderby bei Aufsteiger RE Baskets Schwelm an (20.30 Uhr, Märkisches Gymnasium). Der TuS Breckerfeld will am Samstag daheim gegen UBC Münster II Wiedergutmachung für die 70:95-Heimpleite zuletzt gegen Bielefeld betreiben (18.15 Uhr, Spiel- und Sporthalle).

Alex Kortenbreer fehlt

Zu einem Kampf verschiedener Spielsysteme kommt es heute in Eilpe nicht, vielmehr sieht Tome Zdravevski zwischen seiner BG und den Gästen aus Dortmund Parallelen. „Die sind wie wir: defensiv stark, schnell, jung - aber auch unerfahren“, sagt der Coach.

Heute soll seine Truppe aber etwas mehr Cleverness an den Tag legen als sonst. „Gegen Haspe haben wir leichtfertig geworfen, als wir wieder heran kamen.“ Gegen den Tabellenneunten, der letzte Woche mit 63:80 in Herford verlor, hat die BG das Hinspiel nach hartem Kampf mit 67:63 gewonnen.

Diesmal muss Zdravevski aber auf Alex Kortenbreer verzichten, Dima Simanovic ist fraglich. Beide sind erkältet.

Defensivpotenzial abrufen

Es läuft beim SV Haspe 70, doch so richtig zufrieden sind Trainer ja nie. Deswegen mahnt Uli Overhoff vor dem Derby bei Aufsteiger Schwelm II nicht nur vor den Stärken des Gastgebers, sondern auch vor den eigenen Nachlässigkeiten in der Verteidigung. „Die Mannschaft hat viel mehr Potenzial in der Defensive als sie zuletzt gezeigt hat. Deshalb gebe ich mich damit nicht zufrieden“, sagt Overhoff.

Defensiv sollte man vor allem gegen den zweitligaerfahrenen Center Kristofer Speier (ehemals BG Hagen) und Youngster Mirko Krieger (Phoenix Juniors) gut arbeiten. Dann stehen die Chancen gut, wie im Hinspiel (79:68) zu gewinnen. Allerdings sind Alessandro Spitale und Marcus Höhn fraglich, Nikolas Nowak fällt definitiv aus.

Breckerfeld will Pleiteserie stoppen

Der TuS Breckerfeld hat das Verlieren satt. Vier Pleiten hat man in Folge kassiert, drei davon waren sehr deutlich. „So kann es nicht weitergehen, wir müssen die nächsten beiden Spiele gegen Münster und Lüdenscheid unbedingt gewinnen, damit wir uns wieder Richtung oberes Mittelfeld einordnen können“, sagt Kapitän Daniel Poerschke.

Gegen den Gast aus der Universitätsstadt soll es vor allem über den Kampf gehen, auch wenn Münster auf dem vorletzten Platz steht und der TuS das Hinspiel klar mit 80:58 für sich entschieden hat. „Wir werden aggressiver spielen müssen. Jeder muss seinen Teil dazu beitragen. Egal ob Rebounds, Assists oder anfeuern“, fordert Guard Lennart Laufmann.