Benjamin Knoche: „Die Jungs sind unglaublich heiß“

Mit mannschaftlichem Zusammenhalt und einer guten Offensivleistung wollen die Kicker von Hagen 11 am Donnerstag die erste Hürde auf dem Weg in die Landesliga nehmen.
Mit mannschaftlichem Zusammenhalt und einer guten Offensivleistung wollen die Kicker von Hagen 11 am Donnerstag die erste Hürde auf dem Weg in die Landesliga nehmen.
Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen..  Das „Halbfinale“ steigt in Hamm-Herringen. Am Donnerstag um 18.30 Uhr tritt die SpVg Hagen 11, Vizemeister der Fußball-Bezirksliga 6, auf dem Naturrasenplatz an der Schachtstraße zum ersten Aufstiegsrelegationsspiel gegen den SC Münster an. Die Münsteraner beendeten die Saison als Zweiter der Bezirksliga 12. Der Gewinner dieses Duells bestreitet am Sonntag um 15 Uhr ein „Endspiel“ um den Aufstieg in die Landesliga. Vor Beginn der Aufstiegsrunde sprachen wir mit Elfer-Trainer Benjamin Knoche (Bild).

Herr Knoche, was wissen Sie von Gegner Münster?

Benjamin Knoche: Nicht viel. Wir wissen, dass sie als Vizemeister ihrer Staffel hinter Preußen Lengerich aus 34 Spielen 71 Punkte geholt haben und dass ihr Toptorjäger 33 Treffer erzielt hat (Yannick Albrecht, Anm. d. Red.).

Haben Sie die Münsteraner einmal beobachtet?

Nein. Wir gehen am Donnerstag auf den Platz und werden alles in die Waagschale werfen, was wir haben. Dann wird sich zeigen, wozu das reicht. Die Jungs sind alle unglaublich heiß, sie brennen geradezu.

Ein Auswärtsspiel um 18.30 Uhr unter der Woche, dass ist für Amateurteams, deren Spieler in der Regel berufstätig sind oder studieren, nicht problemlos. Welche Personalkonstellation zeichnet sich ab?

Die meisten Spieler haben sich vorzeitig darum gekümmert, dass sie zur Verfügung stehen, manche haben sich frei genommen. Offen war zunächst, ob Markus Weiß, der in Köln eine Ausbildung bei der Bundespolizei absolviert, rechtzeitig kommen kann. Aber das klappt. Voraussichtlich ist das Team bis auf Dimitrios Ropkas, der ja schon die gesamte Rückrunde verpasst hat, am Donnerstag komplett.

Im Gegensatz zu Ihrer Mannschaft verfügt Münster über einen Naturrasenplatz, ist den Belag, auf dem gespielt wird, also gewohnt. Ein großer Vorteil?

Hauptsache der Rasen ist gut bespielbar, dann ist der Unterschied nicht so groß. Zur Eingewöhnung werden wir am Mittwoch das letzte Training im Ischelandstadion bestreiten.

Welche Stärken soll Ihre Mannschaft am Donnerstag ausspielen?

Ich denke, unsere Stärke liegt im Offensivspiel. Wir haben viele Tore geschossen. Und unsere Verteidigung fängt ganz vorne an.