Beim TuS Volmetal muss im Hit gegen Ahlen alles passen

Beim sensationell deutlichen 27:19-Saisonauftaktsieg in Ahlen waren die Volmetaler in den entscheidenden Situationen nicht zu halten. Hier setzt sich dreimalige Torschütze Philipp Dommermuth gegen die Ahlener Thorsten Szymanski und Thomas Lammers (rechts) durch. Am Samstag steht das Rückspiel an.Foto:Biene Hagel
Beim sensationell deutlichen 27:19-Saisonauftaktsieg in Ahlen waren die Volmetaler in den entscheidenden Situationen nicht zu halten. Hier setzt sich dreimalige Torschütze Philipp Dommermuth gegen die Ahlener Thorsten Szymanski und Thomas Lammers (rechts) durch. Am Samstag steht das Rückspiel an.Foto:Biene Hagel

Hagen..  Am Samstag beginnt die Rückrunde in der westfälischen Handball-Oberliga. Spitzenreiter TuS Volmetal erwartet um 19.30 Uhr in der Sporthalle an der Volme mit der Ahlener SG den Tabellenzweiten, der das Hinspiel gegen die Neff-Schützlinge im September sensationell hoch mit 19:27 verloren hat. 90 Minuten früher tritt die 2. Mannschaft des VfL Eintracht in der Versmolder Sparkassen-Arena gegen die Sportfreunde Loxten an Die Spieler um Eintracht-Coach Rainer Hantusch verloren zum Saisonauftakt in eigener Halle nach einer 18:14-Führung mit 28:30.

Nach dem Kreisderby gegen die HSG Gevelsberg/Silschede (33:26) ist die Begegnung gegen die Ahlener SG, aktuell wie in der vergangenen Saison Tabellenzweiter, bereits der zweite Knaller für die Volmetaler in diesem Jahr. Die Gäste werden mit einer großen Fangemeinde anreisen, um ihren Spielern den nötigen Rückhalt zu verschaffen.

Sollten beide Mannschaften zum Saisonende punktgleich an der Tabellenspitze stehen, hätten die Ahlener wohl die schlechteren Karten. Es sei denn, sie gewinnen am Samstag im Volmetal mit einer Differenz von neun Treffern. Eigentlich unmöglich!

Die Ahlener SG ist nach Aussage von Volmetals Trainer Stefan Neff der stärkste Verfolger seiner Mannschaft. „Ahlen hat viel Erfahrung, spielt seit dem Abstieg aus der 3. Liga immer oben mit, steht aber morgen bei uns mächtig unter Druck“, glaubt der Übungsleiter des TuS. Rückblickend auf den hohen Hinspielerfolg sagt Neff: „Da haben wir stark verteidigt. Im Angriff waren wir trotz des Sieges nicht so gut. Morgen muss beides passen.“ Es ist übrigens das erste Mal, dass der TuS Volmetal als Tabellenführer der Oberliga den direkten Verfolger empfängt. Personelle Veränderungen wird es bei den Gastgebern am Samstag nicht geben.

Eine ganz schwere Aufgabe kommt kurz vorher auf den VfL Eintracht Hagen II zu. Die drei Punkte besseren Sportfreunde Loxten gewannen nicht nur das Hinspiel in der Halle Mittelstadt, sondern trotzten zuletzt dem Tabellendritten Menden-Lendringsen beim 32:32 einen Punkt ab.

Aber Rainer Hantusch sagt: „Wir haben aus den letzten zwei Spielen drei Punkte geholt und zuletzt auch gut gespielt. Diesen positiven Trend wollen wir in Loxten fortsetzen.“ Auch wenn der Übungsleiter der Grüngelben immer noch fünf verletzte Spieler ersetzen muss, wagt er die Prognose: „Wenn wir weniger Fehler machen, gewinnen wir.“

Eigentlich interessiert sich Rainer Hantusch nicht so sehr für die Ergebnisse der Konkurrenz. Am Samstag wird der VfL-Coach aber wohl gespannt auf den Ausgang der Partien Bielefeld/Jöllenbeck - Gevelsberg/Silschede, Möllbergen - Handball Hamm II und Augustdorf - Spenge warten. Siege von Gevelsberg, Möllbergen und Augustdorf würden die Lage der Grüngelben selbst bei einem eigenen Erfolg nicht verbessern.