Bei Blau-Gold-Germania-Keglern endet eine Ära

Foto: WP

Was es das Ende einer Ära? In der NRW-Liga traten die Sportkegler der SG Blau Gold Germania Hagen zum Saisonfinale an, auch bei der SG Tecklenburger Land II unterlagen sie mit 4504:4857(0:3/25:535). Es war das letzte Spiel der Saison, der Abschied aus der dritthöchsten Spielklasse - und möglicherweise auch das letzte Spiel des Kegelvereins SG Blau-Gold Germania Hagen (hier ein Foto aller Aktiven vor der Saison). Am Freitag findet die Jahreshauptversammlung statt, es gilt Weichen zu stellen. „In Hagen wird man wegen fehlender geeigneter Kegelbahnen nicht mehr antreten können“, sagt Pressewart Ingo Henschel.

Dass die Saison nach den Abgängen von Ex-Weltmeister Benjamin Schulz und Top-Spieler Benjamin Murr schwierig werden würde, war den Verantwortlichen der SG Blau Gold Germania vorher klar. Als dann auch noch das Aus für das Sportkegeln im Hagener Kegelkasino mitten in der Saison kam, war das Schicksal für die Hagener besiegelt. Mit Gastrecht in Witten als „Heimbahnen“ musste man die Saison zuende spielen, so etwas hat es im deutschen Kegelsport bis dahin nicht gegeben.

Auch im Tecklenburger Land unterlag man deutlich. Gleich der Startblock, in dem Marcus Witte als Mannschaftbester mit 801 Holz zu glänzen wusste, und Dieter Pütter nur auf 729 Zähler kam, geriet schon deutlich ins Hintertreffen. Auch der Mittelblock mit Daniel Pütter (741)und Volkhard Wenzel (760) und der Schlussblock Gereon Meier (701) und Detlef vom Hofe (772) war klar unterlegen.