Bauer-Team hat den Aufstieg in die Bezirksliga vor Augen

Die Frauen-Reserve der HSG Hohenlimburg strebt dem Aufstieg entgegen.
Die Frauen-Reserve der HSG Hohenlimburg strebt dem Aufstieg entgegen.
Foto: WP

Hohenlimburg..  Die zweite Handball-Damenmannschaft der HSG Hohenlimburg steht ganz dicht vor dem angepeilten Aufstieg in die Bezirksliga. Im ersten Kreisliga-Finale sprang gegen die schon in der Vorrunde zweimal bezwungene Drittgarnitur des Oberliga-Spitzenreiters HSG Menden-Lendringsen ein 29:22 (16:10)-Erfolg heraus; nun kann sich die Mannschaft von Norma Bauer im Rückspiel eine Niederlage mit bis zu sechs Toren Differenz leisten.

Heimrecht ausgelost

„Es ist schon komisch. Da schlagen wir Menden zum dritten Mal und sind immer noch nicht durch. Ein einziger Ausrutscher könnte alles kaputt machen, obwohl ich davon ausgehe, dass wir es packen“, mag sich Bauer weder mit dem Modus noch mit der Tatsache anfreunden, dass Hohenlimburg den möglichen Aufstieg nicht vor eigener Kulisse feiern darf. Das Heimrecht im zweiten Spiel wurde ausgelost und nicht dem Gruppensieger zuerkannt.

Die Hohenlimburgerinnen kamen gut mit dem hohen Erfolgsdruck zurecht, verteidigten engagiert und kombinierten flüssig. Die erfahrene Mandy Linde war die erhoffte Verstärkung, auch Vanessa Raabe konnte rechtzeitig nach ihrer Verletzung wieder auflaufen und für Druck im Rückraum sorgen. Zwar gelang es in Halbzeit zwei nicht, den Pausenvorsprung weiter auszubauen, aber das Sieben-Tore-Polster ist mehr als beruhigend. „Wir müssen nur eine ganz normale Leistung abrufen, müssen eigentlich nicht nervös werden. Aber wir wollen natürlich auch das letzte Match dieser tollen Saison gewinnen“, blickt Bauer auf das am Samstag um 15 Uhr steigende Rückspiel.

HSG II: Krämer, Rombach; Linde (9/5), Raabe (5), Lübke (4), Dehmke (3), Pfeil (3), Schiffer (2), Slupinski (2/1), Herbel (1), Krüger, Zittlau.