Bald/Stoppel gewinnen bei DBV-Rangliste

Christian Bald, BC Hohenlimburg
Christian Bald, BC Hohenlimburg
Foto: WP

Hohenlimburg..  Der deutsche Badminton-Verband hielt sein erstes Ranglistenturnier O19 in diesem Jahr in Solingen am vergangenen Wochenende ab. Mit dabei waren neun Teilnehmer des BC Hohenlimburg.

Dass die Hohenlimburger nicht nur im Westen auf den Ranglisten gut abschneiden können, zeigten sie auf der DBV-Rangliste, die vom Schwierigkeitsgrad gleich hinter der deutschen Meisterschaft rangiert, mehr als eindrucksvoll.

Im Herren-Doppel ließen die eingespielten Christian Bald und Fabian Stoppel alle hinter sich und gewannen das Turnier nach einem Dreisatzkrimi (22:20, 12:21, 23:21) im Finale gegen das Neuhauser Duo Bednorsch/Heumann. Diese hatten schon zuvor im Viertelfinale das Hohenlimburger Doppel Sebastian Haardt/Malte Laibacher stoppen können.

Westermeyer im Halbfinale

BCH-Spielertrainer Hendrik Westermeyer war mit dem Weseler Partner Thorsten Hukriede bis ins Halbfinale gekommen. Ebenfalls überzeugen konnte der Hohenlimburger Jugendtrainer Tim-Phillip Buchelt. Mit seinem Partner Jens Lamsfuß (BC Wipperfeld) spielten gegen die späteren Finalisten Bednorsch/Heumann in der zweiten Runde gut mit, verloren aber mit 18:21 und 15:21.

Auch in der Mixed-Disziplin ist immer mit den Hohenlimburgern zu rechnen. Hier wurde ein zweiter Siegeszug von Fabian Stoppel an der Seite von Laura Riffelmann im Halbfinale ausgerechnet von einem Vereinskamerad gestoppt. In einem finalwürdigen Match gewann Malte Laibacher mit seiner Beueler Partnerin Lisa Kaminski und zog ins Finale ein. Dort unterlagen die beiden den Gladbecker Wanhoff-Geschwistern. Mit dem zweiten Platz war Laibacher dennoch zufrieden.

Einen weiteren zweiten Platz verbuchte Laibacher im Herren-Einzel. Erst im Finale unterlag er dem Mühlheimer Alexander Roovers knapp in zwei Sätzen (18:21;18:21), an dem sich zuvor schon mit Christian Bald (2. Runde) und Sebastian Haardt (3. Runde) zwei Hohenlimburger die Zähne ausgebissen hatten.

Aus für Röhrnbacher in Runde zwei

Sarolta Röhrnbacher setzte sich als einzige Vertretung im Damen-Einzel dieses Mal nicht durch. Gegen die sehr agile Mona Reich (SG Ansbach) war in der zweiten Runde Schluss.

Auch im Damen-Doppel mit der Gifhornerin Lea Dingler ging es nur bis zur zweiten Runde.

Gleiches widerfuhr im Damen-Doppel auch den beiden Hohenlimburgerinnen Laura Riffelmann/Miriam Mantell.

Gemessen an den Podestplätzen (1.Platz Herren-Doppel, 2.Platz Mixed, 2.Platz Herren-Einzel) ging der BC Hohenlimburg damit als erfolgreichster Verein aus dem Turnier hervor.

Für die Hohenlimburger Verantwortlichen um Hendrik Westermeyer ist das keine Überraschung. Nach den vielen Erfolgen bei den westdeutschen Meisterschaften hat sich ein Erfolg bei der DBV-Rangliste schon angekündigt.