Ausgeglichene Bilanz der Kreisligisten

Foto: heinz-werner schroth

Hohenlimburg..  Erstmals in diesem Jahr waren alle vier auf Kreisebene spielenden Handball-Teams der HSG Hohenlimburg im Einsatz.

Kreisliga: SSV Meschede – HSG II 31:26 (15:13). Angesichts des Fehlens von Heider, Heimes, Waschk und Jakobs fehlten Trainer Thomas Schneider die personellen Alternativen. Ärgerlicher noch als die dünne Personaldecke war jedoch die mangelhafte Einstellung der Mannschaft. Talente wie Kevin Rinke und Lucas Vartmann blieben völlig wirkungslos. Nur Linksaußen Daniel Paaschburg und Fabian Richter konnten zumindest im Angriff überzeugen. „Wir haben insgesamt zu wenig Druck entwickelt. Außerdem wurde in der Abwehr nicht geholfen“, haderte Schneider. Bis zum 15:15 bestand die Chance, die weite Auswärtsfahrt positiv zu gestalten, doch dann häuften sich einfache technische Fehler, konnte der SSV ohne großen Aufwand davonziehen.

HSG II: Kind (18. A. Vartmann); Paaschburg (7/4), F. Richter (4), Arns (3), Hagenkord (3), Hinz (3), A. Richter (2), Räder (2), L. Vartmann (1), Rinke (/1/1).

1. Kreisklasse: BC Eslohe – HSG III 30:29 (16:15). Große Enttäuschung für HSG-Coach Stefan Seuthe, denn er findet sich nach dieser Niederlage im Kellerderby mit seiner HSG-Dritten auf dem letzten Tabellenplatz wieder. „Wir kassieren regelmäßig zu viele Gegentore. Da müssen wir offenbar den Hebel ansetzen und im Training, was die Abwehrarbeit anbelangt, bei Null anfangen“, kündigte Seuthe an.

Das stark ersatzgeschwächte, durch einige Altherren-Spieler ergänzte Team, legte sich zwar sichtlich ins Zeug und kam dank der starken Leistungen von Kevin Rinke und André Richter jeweils gegen Ende beider Halbzeiten nahe heran, aber es sollte weder nach dem 14:11 noch nach dem 25:20 zu einem Unentschieden reichen. Beim letzten Angriff wurde aus guter Position der eine Punkt verschenkt.

HSG III: Hakimov, C. Richter; Rinke (11/8), A. Richter (7), L. Richter (3), Hinz (2), Handwerker (2), Brahimi (2), Claßen (1), Zelder (1), D. Jatzenko, Schulz.

2. Kreisklasse: VfK Iserlohn III – HSG IV 25:33 (12:15). Die HSG-Oldies setzten ihren Siegeszug auch in Iserlohn fort. In Halbzeit eins legten sie den Schongang ein, beließen es über 6:5 (15.) bei einer relativ knappen Pausenführung. Warum sie erster Anwärter auf den Gruppensieg sind, zeigten sie dann im zweiten Durchgang, als sie bis auf 25:15 enteilten.

HSG IV: Schachulski; Recber (6), Chwalek (5), Landsiedel (4), Raffke (4), Ofluoglu (3), Filippelli (3), Schütte (3), Brahimi (2), Menzel (1), Werner (1), Tessari (1).

Damen-Kreisliga: VfK Iserlohn – HSG II 22:30 (13:13). Auch die Schützlinge von Norma Bauer brauchten eine Halbzeit, um nach der langen Winterpause in Fahrt zu kommen. Offenbar hatten sie den Tabellenletzten auf die leichte Schulter genommen, machten nach 10:6-Führung etliche Fehler. Der Ärger über den vom Schiedsrichter geschenkten 13:13-Pausenstand (er überstimmte Protokollführer und Zeitnehmer, die die HSG vorne sahen) und eine deftige Kabinenansprache von Bauer zeigten Wirkung.

HSG II: Rombach (31. Krämer); Dehmke (12/8), Slupinski (7/1), Raabe (4), Lübke (3), Pfeil (2), Herbel (1), Zittlau (1), Schiffer. Kremer.