Auch Volmetal kann HSG-Express nicht stoppen

Handball, Landesliga: HSG Hohenlimburg - TuS Volmetal II
Handball, Landesliga: HSG Hohenlimburg - TuS Volmetal II
Foto: WP

Hohenlimburg..  Wer kann die HSG Hohenlimburg in dieser Saison noch aufhalten? Seit der Heimniederlage gegen Halingen gab der heimische Handball-Landesligist in zehn Vergleichen keinen Punkt mehr ab – und das bei einer stetig steigenden Formkurve. Die Hohenlimburger siegten gegen TuS Volmetal II mit 33:25 (20:12).

Auch der befreundete Lokalrivale TuS Volmetal II hatte keine Chance auf eine Überraschung, lag schon ganz früh deutlich im Hintertreffen und war letztlich froh, zumindest die zweite Hälfte ausgeglichen gestaltet zu haben. „Unsere Punkte für den Klassenverbleib müssen wir gegen andere Teams holen, die HSG ist nicht unsere Kragenweite“, räumte TuS-Coach Jörg Bouwain ein.

Ohne Patrick Arlt

Immerhin waren die Volmetaler mit der Empfehlung eines glatten Sieges über Soest II in die prall gefüllte Rundturnhalle gekommen. Und da die HSG auf den erkrankten Patrick Arlt verzichten musste, außerdem der zur nächsten Saison zum Ligarivalen Schalksmühle-Halver II wechselnde Linksaußen Robin Güntner nicht ganz fit war, hatte Coach Sascha Simec schon einige Bedenken, ob seine Mannschaft weiter auf der Erfolgswelle würde schwimmen können.

Die Antwort war ein deutliches „Ja“, denn Sebastian Marks eröffnete mit einem Doppelpack und beschloss die grandiose Startphase mit dem Treffer zum 7:1. Da waren gerade mal fünf Minuten absolviert, drohte der TuS förmlich überrollt zu werden. Da hatte aber der Halbrechte Florian Schwarze etwas dagegen. Seine insgesamt sechs Treffer bis zum Seitenwechsel verhinderten ein Debakel, auch wenn die Hohenlimburger nach kurzem Durchschnaufen (11:8, 14.) wieder das Gaspedal durchtraten und mit einem Viererpack auf 15:8 (19.) wieder enteilten.

Offensiv lief es bei den Hohenlimburgern wie am Schnürchen. Philipp Wittke trumpfte ebenso auf wie sein junger Rückraum-Kollege Niklas Strohhammer, der erstmals für die Siebenmeter-Exekution zuständig war. Für das Sahnehäubchen zum 20:12 sorgte Dario Goebels, der volley einen Pass von Marc Geisler in die Maschen setzte.

Marks glänzend aufgelegt

Der blendend aufgelegte Marks eröffnete auch Halbzeit zwei mit dem ersten Treffer. Danach beschränkte sich die HSG darauf, den Abstand zu wahren, durfte der TuS ordentlich mitmischen, kam Schwarze am Ende auf stolze elf Tore. Die Dominanz des Spitzenreiters aber blieb. Goebels machte nach 52 Minuten die „30“ voll, Kapitän Bogdan Wittke beschloss den munteren Torreigen, den die hoch zufriedenen Fans mit viel Beifall begleiteten.

Trainer Sascha Simec resümierte: „Das war sehr ordentlich in Anbetracht der Tatsache, dass einige Spieler seit Wochen nicht trainieren konnten. Uns wurden ja noch fünf Tore wegen angeblicher Schrittfehler abgepfiffen. Jetzt bereiten wir uns ganz intensiv auf die schwere Partie am kommenden Samstag in Arnsberg vor.“