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Sportausschuss hat neuen Vorsitzenden

Auch Mark Krippner setzt auf Klima des Miteinanders im Sport

02.11.2012 | 19:30 Uhr
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Hagen. Ein ehemaliger Fußball-Torwart beerbt den früheren Leichtathleten. Wenn am kommenden Dienstag um16 Uhr der Sport- und Freizeitausschuss der Stadt Hagen im Rathaus zur vorletzten Sitzung des Jahres zusammenkommt, wird ein neuer Vorsitzender die Tagung leiten. Mark Krippner tritt die Nachfolge von Timo Schisanowski an, der das Amt aus zeitlichen Gründen aufgegeben hat.

Dass der SPD-Fraktionsvorsitzende Krippner den Hagener SPD-Chef Schisanowski beerbt, kommt nicht überraschend. Die Affinität des 37-jährigen zweifachen Familienvaters zum Sport ist groß. Bis zur A-Jugend stand Mark Krippner beim TSV Fichte Hagen, dem er seit seiner Geburt angehört, im Fußballtor. Schon Vater Herbert war Spieler und später Fußballobmann beim Eilper Klub, der im nächsten Jahr sein 150-jähriges Bestehen feiert. Feiern kann Mark Krippner demnächst wohl auch mit den Ringern des KSV Hohenlimburg, dem er ebenfalls angehört. Als souveräner Tabellenführer steht das Oberliga-Team vor dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Außerdem ist der Chef des Hohenlimburger Verbands für Sport, der regelmäßig joggt, Mitglied des TuS Oege.

Als Sportausschuss-Vorsitzender möchte der bei der Mark-E beschäftigte Anlagen-Mechaniker dazu beitragen, dass die unter Vorgänger Schisanowski gefassten Beschlüsse auch in finanziell weiterhin schwierigen Zeiten realisiert werden. Nach der Errichtung eines Umkleidegebäudes am Hasper Freiheitsplatz und der Fertigstellung der Laufbahnsanierung im Hohenlimburger Kirchenbergstadion, die im kommenden Frühjahr abgeschlossen sein wird, stehen in den nächsten zwei Jahren die Kunstrasenplätze für Hagen 11, in Haspe und in Dahl auf dem Plan.

75.000 Euro für Vereine

In den drei Jahren, auf die der ausgeschiedene Ausschuss-Vorsitzende zurückblicken kann, ist einiges bewegt worden im Hagener Sport. Angefangen bei der Realisierung des „Leuchtturmprojekts Enervie Arena“, wie es Timo Schisanowski nennt, über neue Kunstgrünfelder in Vorhalle und Garenfeld (hier samt Umkleidegebäude) bis zur Unterstützung von Vereinen mit eigenen Anlagen. Wie die dafür erstmals bereitgestellten 75.000 Euro verteilt werden sollen, das wird eines der Themen der nächsten Sitzung sein.

Krippner hofft, dass auch unter seiner Leitung der Sport so über die Fraktionsgrenzen zusammensteht, wie man es gewohnt ist. Das wird nötig sein, um einerseits die für die nächsten Jahre geplanten Projekte zu realisieren und anderseits Sportstättennutzungs-Gebühren dauerhaft abzuwenden. In einem „Klima des Miteinanders“ müsse zudem darauf geachtet werden, dass die noch vorhandenen Mittel auch in den Sport fließen und nicht in Haushaltslöchern versickern, so Mark Krippner. Er scheut sich nicht davor, die vor ihm liegenden Herausforderungen in Angriff zu nehmen.

Rainer Hofeditz

Kommentare
04.11.2012
22:19
Pöstchenschieberei bei den Sozen...
von Bushaltestelle | #1

Wie, der Schisanowski hat nicht mehr ausreichende Zeit für den Job?

Der wohl doch wohl nicht etwa sein Studium beenden oder sich ne eigene Wohnung suchen?

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