„Athletische Vorteile“ bei Phoenix

Hagen..  Wenn sich zwei Teams auf Augenhöhe begegnen, dann können Kleinigkeiten entscheiden. Dass Thorsten Leibenath, Trainer des Basketball-Bundesligisten ratiopharm Ulm, Phoenix Hagen und seine Mannschaft auf Augenhöhe sieht, dies dürfen Trainer Ingo Freyer und seine „Feuervögel“ durchaus als Kompliment betrachten. Der Übungsleiter der Ulmer spricht sogar von „athletischen Vorteilen“ des Gegners, die der Tabellenfünfte „als Team kompensieren“ müsse. Letztlich gehe es darum, „wer die besseren Ideen hat, um den Gegner auszuschalten.“

Beim überraschenden 90:74-Sieg in Ulm am 1. November vergangenen Jahres spielte Zamal Nixon eine tragende Rolle. Der US-Aufbauakteur verbuchte 21 Punkte, sechs Assits und vier Ballgewinne. Nachdem der schnelle und sprungstarke Amerikaner zuletzt beim 76:73-Erfolg in Bayreuth einen gebrauchten Tag erwischte und von elf Versuchen aus dem Feld keinen einzigen traf, könnte eine ähnlich starke Leistung wie in Ulm dazu beitragen, dass Phoenix die Bilanz gegen Per Günther und Co. ausgleichen kann. Bis jetzt führen die Ulmer mit 6:5 Siegen.

Zum zweiten Heimspiel des Jahres 2015 hat sich neben Telekom Basketball, das die Partie live ab 19.45 Uhr zeigt, auch das WDR-Fernsehen angekündigt. In der Lokalzeit aus Dortmund (19.30 bis 20 Uhr) wird es eine Live-Schaltung in die Enervie Arena geben. Phoenix-Geschäftsführer Oliver Herkelmann und Aufbauspieler Niklas Geske werden im Vorfeld der Partie interviewt.