„Anspannung ist kein negativer Begleiter“

Wenn der Handball-Oberliga-Spitzenreiter TuS Volmetal heute ab 19.30 Uhr in der Sporthalle am Volmewehr sein Heimspiel gegen den Tabellenzweiten TSG A-H Bielefeld gewinnt und der TuS Spenge das Verfolgerduell bei der HSG Menden-Lendringsen nicht siegreich bestreitet, steht Volmetal bereits vier Spieltage vor Saisonschluss als Aufsteiger fest. Wir stellten Volmetals Trainer Stefan Neff drei Fragen.

1 War in dieser Woche zu spüren, dass am Samstag der größte Erfolg in der Klubgeschichte gelingen kann oder verlief die Spielvorbereitung wie immer?

Natürlich wird im Umfeld viel über diese Partie geredet, das bleibt bei solch einer Konstellation nicht aus. Aber ich glaube, es ist uns ganz gut gelungen uns vorzubereiten wie auf jedes Spitzenspiel. Anspannung ist ja kein negativer Begleiter, sondern sie kann auch positive Auswirkungen haben.

2 Die Partie Menden-Lendringsen gegen Spenge beginnt bereits um 19 Uhr. Kann man heutzutage überhaupt verhindern, dass der Zwischenstand des früher beginnenden Spiels durchsickert und wollen Sie das verhindern?

Das andere Spiel ist mir völlig egal. Es kann ausgehen wie es will, wir müssen unsere Partie gewinnen und uns deshalb ausschließlich auf unsere Aufgabe konzentrieren. Ich kann natürlich niemandem verbieten, wenn er etwas erfahren hat, das durch die Halle zu schreien. Aber abgesprochen ist in Sachen Ergebnisübermittlung nichts.

3 Sollte es tatsächlich schon heute mit dem vorzeitigen Drittliga-Aufstieg klappen, wie könnten die Feierlichkeiten dann aussehen?

Das ist natürlich nicht mein Thema. Aber wie ich diesen Verein kenne, bliebe auch in diesem Fall nichts dem Zufall überlassen. Ich kann mir vorstellen, dass man vorsorglich ein paar Getränke mehr geordert hat und dass es, falls es etwas zu feiern gibt, rund um die Halle eine lange Nacht wird.