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Silvesterlauf 2012

Andreas Schewalje und Britta Melchior mit tollen Debüts im Silvesterlauf Werl/Soest

01.01.2013 | 21:31 Uhr
Andreas Schewalje und Britta Melchior mit tollen Debüts im Silvesterlauf Werl/Soest

Werl/Soest. Dabei hatte die Emsterin am Vortag noch gar nicht gewusst, dass sie mitmachen würde. „Es war ein spontaner Entschluss am Frühstückstisch“, erzählt die Hobbyläuferin. Den Anstoß habe der Silvesterlauf-Vorbericht in dieser Zeitung gegeben. „Mein Mann hat gesagt: ,Lauf doch mal mit’, berichtet Britta Melchior. Kurz entschlossen setzte sich die 46-Jährige mit Ehemann Peter und dem achtjährigen Sohn Luca ins Auto und trat die Fahrt nach Werl an.

Ein guter Entschluss, wie sich herausstellen sollte. Nahezu optimales Wetter für einen letzten Tag des Jahres, prächtige Stimmung an der Strecke und eine Laufzeit, die deutlich unter den in etwa angepeilten 1:15 Stunden lag ließen das 15-km-Rennen für die Mutter dreier Kinder zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Nach der Isselhorster Nacht in Gütersloh war es für die Hobbyathletin erst der zweite Wettkampf im Jahr 2012. „Bin ich wirklich beste Hagenerin?“, konnte es Britta Melchior gestern kaum glauben.

Andreas Schewalje vom TuS Breckerfeld hatte sich auf den Lauf zum Jahresausklang deutlich länger vorbereitet. Vor knapp zwei Jahren wechselte der 24-Jährige, der kürzlich von Hagen nach Soest umgezogen ist, vom Zehnkampf zum Langstreckenlauf. Als Neu-Soester („das Ziel ist nur 500 Meter von meiner jetzigen Haustür entfernt)“ war es für Schewalje keine Frage ob er teilnehmen würde oder nicht.

Silvesterlauf von Werl nach Soest

Von TuS-Trainer Florian Hanakam („geh’ nicht zu schnell an, damit du am Ende noch Reserven hast“) eher defensiv eingestellt, legte der vielseitige Athlet einen furiosen Schlussspurt hin. Beflügelt auch von der fantastischen Atmosphäre. „Ich bin total begeistert, das wird bestimmt nicht mein letzter Start hier gewesen sein“, sagte Andreas Schewalje nach dem Lauf. Nächster Saisonhöhepunkt soll der Hamburg-Marathon werden, auf den ihn Coach Hanakam vorbereiten wird.

Noch etwas schneller als der TuS-Athlet war Fabian Quent unterwegs. Der für den Marathon-Club Menden startende 22-jährige Hagener lief in persönlicher Bestzeit von 53:56 Minuten sogar auf den 19. Platz.

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