Abstieg der Phoenix Ladies rechnerisch besiegelt

Kathrin Schlatt geht immer mit gutem Beispiel voran. Die klare Niederlage verhindern konnte sie nicht.
Kathrin Schlatt geht immer mit gutem Beispiel voran. Die klare Niederlage verhindern konnte sie nicht.
Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen..  Nach der 15. Saisonniederlage im 18. Spiel steht der sportliche Abstieg der Phoenix Hagen Ladies aus der 2. Basketball-Bundesliga der Damen rechnerisch fest. Gegen die Giro Live Panthers Osnabrück gab es eine 54:86 (19:43)-Heimschlappe.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Die ersten zehn Minuten besiegelten den Ausgang der Partie. „Wir waren den Gästen völlig unterlegen, was nicht überrascht, guckt man sich den Kader von Osnabrück an“, sagte ein sichtlich geknickter Ladies-Trainer Tobit Schneider. Nach einem 0:11-Start lagen die Gastgeberinnen in der achten Minute mit 1:18 zurück. Bereits bis dahin hatte Schneider zwei Auszeiten verbraucht, um sein Team in die Spur zu bringen - vergeblich.

Erst in den zweiten zehn Minuten fingen sich die Hagenerinnen und kämpften gegen einen übermächtigen Gegner. Katharina Quakernack konnte in der Offensive einige Akzente setzen, die Verteidigung wurde zunehmend sicherer.

Nach dem Seitenwechel setzte sich der Trend fort, aber der Ausgang der Begegnung war längst besiegelt. Besonders Kathrin Schlatt (Bild) setzte sich unermüdlich für ihr Team ein und kämpfte bis zur letzten Sekunde. „Sie ist ein Vorbild für alle und geht immer mit gutem Beispiel voran, auch wenn die Situation schwierig ist“, lobte Tobit Schneider seine Aufbauspielerin. Sportlich ist die Lage hoffnungslos, nur falls es zu wenig Aufstiegsinteressenten gibt - Zehlendorf ist punktloser Letzter - kann der Abstieg vermieden werden.

Phoenix Ladies: Gimbel, Grunau, Küper (1), Mücke, Quakernack (10), Reinhardt (10), Schlatt (10), Schütter (15), Stahmeyer (8).