650 Nachwuchs-Fußballer geben ihr Bestes

Hermann-Josef Voss und Erich Berlet ehrten die Siegermannschaften der E-Jugend-Konkurrenz.
Hermann-Josef Voss und Erich Berlet ehrten die Siegermannschaften der E-Jugend-Konkurrenz.
Foto: WP

Hohenlimburg..  Energische Zweikämpfe, tolle Paraden und elektrisierende Torraumszenen – Rasen- und Kunstrasenplatz des Kirchenbergstadions standen am vergangenen Wochenende ganz im Zeichen des Jugendfußballs. Beim Berlet-Cup des SV Hohenlimburg 1910 lieferten sich von den kleinsten Kickern der G-Jugend bis hin zu den Fast-Herren der A-Junioren 52 Mannschaften mit insgesamt 650 Nachwuchs-Fußballern drei Tage lang packende Duelle.

Am späten Freitag gingen die A-Jugendlichen des Ausrichters aus ihrem Teilnehmerfeld als Sieger hervor. Gegen BW Huckarde, Borussia Dröschede und den FSV Werdohl überzeugten die Schützlinge von Coach Roland Ogonda mit zwei Siegen, einem Unentschieden und einem Torverhältnis von 9:3.

Weit weniger erfolgreich verlief das Turnier für die B-Jugendlichen des SV 10. In einem Viererfeld ergatterten die Hohenlimburger keinen einzigen Punkt und wurden sang- und klanglos Letzter. Die siegreiche Mannschaft stellte der TSV Fichte Hagen.

Beim überaus spannenden Wettbewerb der F-Jugendlichen kristallisierten sich zwei Teams schon während der Gruppenphase als äußerst spielstark heraus. Verdientermaßen standen diese Mannschaften auch im Finale: der Wuppertaler SV und der TuS Holthausen. Die Wuppertaler siegten mit ihrer Formation aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum klar mit 5:0. Letztlich wiesen sie ein Torverhältnis von 23:1 aus fünf Partien auf. Aber auch die Holthauser wurden mit Lob bedacht. „Sie lassen den Ball gut laufen; so etwas sieht man normalerweise erst in der E-Jugend“, zollte Markus Guntrum, Trainer der E-Jugend des SV 1910, den Jungs von der Hegge seinen Respekt. Die F-I-Jugend des Ausrichters belegte am Ende Platz acht, die Reserve Rang zehn. Für einen negativen Beigeschmack sorgten Vertreter des FC Wetter, die einem pubertierenden Schiedsrichter Handgreiflichkeiten androhten, weil dieser ein Foul nicht geahndet hatte.

Die Kleinsten beweisen Ehrgeiz

Auch die Kleinsten hängten sich schon mächtig rein: In der G-Jugend gab es zwar noch keinen Turniersieger, doch dem Ehrgeiz und der Energie der Knirpse tat das keinen Abbruch.

Bei der C-Jugend, wo im Modus „Jeder gegen jeden“ gespielt wurde, behielt der VfK Iserlohn die Oberhand.

Bei den D-Jugendlichen belegten die Zehner den dritten Rang . Beim Kampf um den Platz an der Sonne blieb es bis zum Ende spannend: Der TuS Ennepetal setzte sich bei gleicher Punktzahl aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs gegen den Hasper SV durch.

Am Sonntag trumpfte dann die E-Jugend von Markus Guntrum groß auf. Ohne Punktverlust marschierte das Team bis ins Finale, in dem es den Hasper SV mit 2:1 besiegte. Die Hasper besaßen zwar deutlich mehr Spielanteile, doch die Hohenlimburger schlossen zwei sehenswerte Konter zum zwischenzeitlichen 2:0 ab. Nach dem 1:2 witterten die Hagener noch einmal Morgenluft und hatten kurz vor dem Abpfiff sogar noch eine große Chance, die sie aber nicht nutzten.

„Wir haben heute nicht so toll gespielt, aber es zählt der Turniersieg“, so Guntrum. Im kleinen Finale standen sich beide Teams des Sportclubs Berchum/Garenfeld gegenüber; die Erstvertretung hatte dabei das glücklichere Ende. Anschließend ehrten Bezirksbürgermeister Hermann-Josef Voss und der SV-Vorsitzende Erich Berlet alle vier erstplatzierten Teams.