40:40-Remis zum Abschluss freut alle

Dresden..  Nachdem feststand, dass der VfL Eintracht Hagen und HF Springe in die 2. Bundesliga aufsteigen, wurde verhandelt: „Muss das bedeutungslose direkte Duell der künftigen Zweitligisten zum Turnierabschluss tatsächlich noch stattfinden?“, wollten die Offiziellen des VfL Eintracht und der Handballfreunde aus Niedersachsen vom Veranstalter wissen. Der Verband hatte schon vorher mitgeteilt, dass alle drei Partien gespielt werden sollen, ganz gleich, welche Konstellation sich ergibt. Schließlich habe man Tickets für drei Spiele verkauft und auch bei der Festlegung des Preises für die mit 26 Euro (Vollzahler) nicht gerade billige Tageskarte drei Spiele im Sinn gehabt.

Im Nachhinein gewann Eintracht-Cheftrainer Lars Hepp der Durchführung der Turnierabschlusspartie sogar etwas Gutes ab: „So sind alle Spieler, die mit waren, zum Einsatz gekommen, das hatten sie sich auch verdient.“ Dass sich die „verstärkte Oberligareserve“ der Grüngelben und das Aufgebot der Niedersachsen am Ende 40:40 (21:21) trennten, darf durchaus auch darauf zurückgeführt werden, dass zwischen den beiden Klubs im Laufe des Turniers freundschaftliche Bande geknüpft worden waren.

Die Fans beider Vereine, die sich spätestens in der Endphase des Eintracht-Spiels gegen Elbflorenz verbrüdert hatten, wünschten der anderen Seite keine Niederlage. Da war das torreiche Remis eine logische Folge.