333 Rennen bei der Herdecker Regatta

Herdecke..  Während die Läufer nur am Samstag Herdecke zum Beben bringen, beginnt die 41. Kanu-Regatta des Herdecker Kanu-Clubs bereits heute. Beim Hobbycanadier-Rennen werden ab 17 Uhr insgesamt 37 Teams auf der Ruhr fahren. Der Spaß steht hierbei im Vordergrund, am Samstag und Sonntag wird es hingegen ernst. 1368 Boote mit 647 Teilnehmern gehen in 333 Rennen an den Start. „Es kommen Mannschaften aus der ganzen Republik“, erklärt Thomas Spenner, der gemeinsam mit etwa zehn weiteren Sportbegeisterten die Regatta des Kanu-Clubs organisiert.

„Kurz vor Beginn werden jetzt die letzten Aufgaben erledigt, dann können wir nur noch auf gutes Wetter hoffen“, sagt Spenner, den am Wochenende lange Tage erwarten. Schon um 6.30 Uhr treffen sich die Obleute zur Besprechung – das erste Rennen startet am Samstag um 8.30 Uhr, sonntags geht es sogar schon eine Stunde eher los. Um 16.24 Uhr endet die Mammut-Veranstaltung dann mit dem letzten Endlauf.

Das Gesamtpaket stimmt

„Das Besondere an unserer Regatta ist die hervorragende Lage“, erklärt Spenner: „Unser Bootshaus liegt direkt in der Stadt, alles ist fußläufig erreichbar, deswegen kommen immer viele Besucher.“ Das Gesamtpaket Herdecke hebe sich von vielen anderen Veranstaltungen ab. Spenner: „Bei uns ist es immer rappelvoll.“

Das sieht auch Herdeckes Bürgermeisterin Katja Strauss-Köster so: „Die Regatta zählt zu den größten in unserem Land und ist sicherlich nicht nur wegen der schönen Strecke beliebt. Die beispielhafte Organisation durch die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die Gastfreundschaft und die hervorragende Stimmung am Herdecker Ruhrufer lassen die drei sportlichen Tage zu einem Erlebnis für Jung und Alt werden.“ Zum zweiten Mal wird die paralympische Kanu-Disziplin für körperlich und geistig behinderte Sportler in die Veranstaltung integriert. „Ein Paradebeispiel für gelebte Inklusion“, so Strauss-Köster.

Parkplätze werden knapp

In diesem Jahr überschneiden sich die Regatta und der Herdecker City-Lauf am Samstag. Für Thomas Spenner ist das kein Problem: „Wir werden uns nicht ins Gehege kommen. Die Regatta findet am Wasser statt, die Läufer sind in der Stadt.“ Eine Schwachstelle sieht er aber doch: „Vielleicht kann es mit den Parkplätzen eng werden. Aber das wird sich schon regeln.“

Herdecke darf sich in jedem Fall auf zwei sportliche Großveranstaltungen freuen.