28:21-Sieg des VfL Eintracht ist mehr als Pflichterfüllung

Mit einer starken zweiten Halbzeit, in der er seine vier Treffer erzielte, trug der Halblinke Johannes Krause seinen Teil zum sicheren Eintracht-Sieg in Krefeld bei.
Mit einer starken zweiten Halbzeit, in der er seine vier Treffer erzielte, trug der Halblinke Johannes Krause seinen Teil zum sicheren Eintracht-Sieg in Krefeld bei.
Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen..  Pflicht erfüllt, niemand verletzt. Zwei Wochen vor dem Aufstiegsturnier der Staffelzweiten in Dresden beendete der als Vizemeister der 3. Handball-Liga West feststehende VfL Eintracht Hagen die Punktspielsaison mit einem 28:21 (14:12)-Erfolg bei der HSG Krefeld, Fünfter des Abschlussklassements. Eintracht-Trainer Lars Hepp war zufrieden: „Das war schon mehr als Pflichterfüllung“, hatte der Hagener Übungsleiter eine „sehr gute geschlossene Mannschaftsleistung“ gesehen.

Auf einer Position sah Hepp sogar Außergewöhnliches: „Almantas Savonis hat in der ersten Halbzeit überragend gehalten“, so seine Bewertung der Hagener Nummer 1. Aber der VfL-Coach wollte auch Zweittorwart Max Conzen noch einmal Spielzeit geben, brachte ihn nach der Pause. „Und Max hielt sogar noch besser“, stellte Lars Hepp dem künftigen Bielefelder ein exzellentes Zeugnis aus. „Am besten packen wir beide in Eis, damit sie in zwei Wochen in Dresden noch einmal solche Leistungen abrufen können.“

In Rückstand lagen die Grüngelben nicht ein einziges Mal. 2:0, 4:1 und 10:5 waren aus Hagener Sicht die Zwischenstände in der Anfangsviertelstunde, ehe sich Krefeld berappelte. „Wir sind dann etwas nachlässig geworden, haben nicht mehr so konsequent verteidigt“, begründete Lars Hepp, warum sich die HSG herankämpfen konnte. Hauptsächlich in Person des siebenmaligen Torschützen Andre Loschinski. Der Halblinke sorgte in der 25. Minute für den ersten Gleichstand (11:11). Ein zweiter folgte kurz nach der Pause mit dem 14:14, ansonsten führten die Gäste immer.

Eine 6:0-Serie zur 20:14-Führung (42.) bedeutete schon die Vorentscheidung. Beim 23:15 (50.) war der höchste Vorsprung erreicht. Noch ohne Linksaußen Peer Pütz (Rückenprobleme), der aber am Montag wieder ins Training einsteigen soll, boten der auffällige Johannes Krause und Co. eine Leistung, die für die Relegation einiges erhoffen lässt.

VfL Eintracht: Savonis, Conzen; Schneider (1), Krause (4), Rink, Renninger (4), Aschenbroich (2), Reinarz (9), Kraus (2), van Walsem, Sonnenberg (2), Ciupinski (4).