23:0-Start bringt frühe Entscheidung

Isabell Michalski überzeugte beim klaren Soeg der TSV-Mädchen.
Isabell Michalski überzeugte beim klaren Soeg der TSV-Mädchen.
Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen..  Das Ergebnis war mehr als deutlich: Mit einem 86:32 (40:18)-Sieg im Nachholspiel gegen BG/Alba Berlin sicherten sich die Basketball-Mädchen des TSV Hagen 1860 nicht nur Platz eins in der Hauptrunde Nord der Weiblichen Nachwuchs-Bundesliga (WNBL). Nun steht auch endgültig fest, dass der TSV 1860 am 18./19. April in der Vorhaller Karl-Adam-Halle Ausrichter des Top4-Turniers im Norden sein wird. „Wir haben wieder zu gewohnter Stärke gefunden und haben über weite Strecken des Spiels mit der richtigen Intensität gearbeitet“, lobte Hagens Trainer Sajeevan Sarangan.

Nach überzeugenden Trainingseinheiten zuvor präsentierten sich die Gastgeberinnen gegenüber der letzten Niederlage stark verbessert. Mit 23:0 ging der TSV in Führung, die Entscheidung war schon im ersten Viertel gefallen. Der zweite Spielabschnitt verlief recht ausgeglichen, ehe Sarangan nach dem Wechsel noch einmal die Hagener Startfünf aufs Feld schickte, um sich für das Top4 einzuspielen. So war der TSV klar überlegen, gewann das dritte Viertel mit 27:6 für uns gestalten. Lediglich der letzte Spielabschnitt war aus Hagener Sicht durchwachsen. Erst als nach 5:8-Start in der 36. Minute wieder die Starfünf kam, beendete man die Partie mit einem erneuten 15:0-Lauf. Coach Sarangan hob anschließend Antonia Fritz mit sehr gutem Job sowohl defensiv als auch in der Offensive hervor, lobte auch Ayse Colakoglu und Annika Walder sowie Isabell Michalski: „Sie nutzte ihre Chance und zeigte, dass sie zurecht an diesem Tag in der Starting Five stehen durfte.“

TSV 1860: Coester, Walder (4), Bönicke (7), Fritz (22), Schütter (24), Hujic (3), Colakoglu (15), Michalski (11), Uso.

Youngsters in Bremerhaven

Um den Einzug ins Playoff-Viertelfinale der Jugend-Bundesliga (JBBL) kämpfen die Phoenix Hagen Youngsters am Sonntag ab 12.30 Uhr bei den Eisbären Bremerhaven. Das Hinspiel gewann Phoenix mit 88:73, bei einem Sieg hätte das Team von Trainer Matthias Grothe vorzeitig die nächste Runde erreicht. Ansonsten gibt es am 19. April in Hagen ein drittes Spiel.