Zweckel kritisiert - „Rasenplatz seit Monaten kaum nutzbar“

An Fußballspielen war an Gründonnerstag auf dem Rasenplatz an der Dorstener Straße nicht zu denken.
An Fußballspielen war an Gründonnerstag auf dem Rasenplatz an der Dorstener Straße nicht zu denken.
Foto: WAZ FotoPool
„Seit Monaten“, merkt die Homepage des SV Zweckel nach der Absage des Rheine-Spiels kritisch an, „ist der Rasenplatz kaum nutzbar.“

Gladbeck..  Ulrich Wloch, der Vorsitzende des SV Zweckel, und Trainer Günter Appelt hatten unisono betont, dass sie das Oberliga-Nachholspiel gegen Eintracht Rheine an Gründonnerstag unbedingt austragen wollten. Es wurde jedoch erneut abgesagt. Und so standen die Gladbecker einmal mehr ohne Einnahmen und auch ohne Chance da, allmählich einen Spielrhythmus zu entwickeln.

Auch der Käfig war gesperrt

Eine Platzkommission hatte die Anlage an der Dorstener Straße am Donnerstag für unbespielbar erklärt. Warum das aus Sicht des SV Zweckel so kam, lässt sich auf der Homepage des Klubs nachlesen: „Das Wasser steht auf der Wiese und läuft nicht ab, insbesondere weil die 45 Jahre alte, nur noch rudimentär vorhandene, Drainage kein Wasser mehr aufnehmen kann. Es bleibt abzuwarten, wann die Platzanlage wieder freigegeben wird, so dass ein geordneter Trainings- und Spielbetrieb stattfinden kann.“ Seit Monaten, heißt es dort weiter, sei „der Rasenplatz kaum nutzbar“. Als zu Beginn der Woche sogar der Käfig gesperrt war, absolvierte die Oberliga-Mannschaft des SVZ daher eine Einheit im Sportstudio Topic. „Das“, so Ulrich Wloch, „ist doch keine vernünftige Vorbereitung auf ein Spiel.“

Er ärgerte sich zudem aus finanziellen Gründen über die Absagte der Rheine-Partie. In den vergangenen vier Monaten habe man nur ein Heimspiel austragen können. „Wir können nicht nur von Luft und Liebe leben“, so Wloch.