Zweckel bezwingt Westfalia Herne
12.02.2012 | 18:51 Uhr 2012-02-12T18:51:00+0100
Gladbeck. Fußball-Landesligist SV Zweckel setzte sich in einem Testspiel gegen den NRW-Ligisten Westfalia Herne verdient mit 3:0 (1:0) durch. Die Führung für den SVZ erzielte Freddy Donkor, den den Grünhemden als Offensivkraft verpflichteten.
Im dritten Testspiel des Jahres setzte sich der SV Zweckel mit 3:0 (1:0) bei Westfalia Herne durch. Der Neu-Zweckeler Freddy Donkor und zweimal Youssef Batale trafen für den Gladbecker Landesligisten.
SVZ-Trainer Günter Appelt konnte mit dem, was seine Elf am Samstag in Rentfort darbot, zufrieden sein. In einem einseitigen Spiel sei sein Team die klar bessere Mannschaft gewesen, so der Coach. Mit drei Gegentoren, so Appelt weiter, sei der NRW-Ligist noch gut bedient gewesen. „Wir waren von Anfang an da“, stellte er fest, während die Gastgeber, die in der Punkterunde Siebzehnter und somit Vorletzter sind, Zweckels Schlussmann Dennis Grüger in 90 Minuten nur einmal ernsthaft geprüft hätten.
Es dauerte hingegen keine halbe Stunde, ehe Zugang Freddy Donkor zum ersten Mal für seinen neuen Club jubeln durfte. Der 29-jährige Ghanaer, der zuletzt für den Kreisligisten Marokko Herne aktiv war und im Laufe seiner Karriere unter anderem in der Reserve der Düsseldorfer Fortuna und beim KFC Uerdingen Station machte, traf zum 1:0 (26.).
Appelt steht nach eigener Aussage nun vor der Qual der Wahl. Sechs Offensivspieler stehen ihm zur Verfügung, an der abgeschlossenen Kaderplanung gebe es „nichts zu meckern“.
Youssef Batale bewies gegen die Westfalia, dass er momentan eine weitere gute Option im Sturmzentrum der Zweckeler ist. Nach dem Seitenwechsel traf der wuchtige Angreifer binnen sechs Minuten doppelt (52., 58.) und stellte so den verdienten 3:0-Endstand her.
Auch Daniel Bertram, die erste Neuverpflichtung des Jahres, wusste erneut zu gefallen. So sehr, dass Bertram, der vor wenigen Wochen vom DSC Wanne-Eickel an die Dorstener Straße wechselte, nach bisher drei Partien in der Vorbereitung im defensiven Mittelfeld als gesetzt gilt, wenn es für Zweckel ab dem 18. März in der Landesliga weiter um den Aufstieg geht. Alle weiteren Luxusprobleme personeller Art, sagt Appelt, würden sich bis dahin noch lösen. Die jungen Michael Zoladz und Alexander Haubold sehe er momentan auf einem guten Niveau, überhaupt legt Appelt gesteigerten Wert auf eine sattelfeste Defensive. Sein Versuch, Christian Kaminski in der Innenverteidigung als Alternative zu den Poloczek-Brüdern Markus und Johannes zu testen, glückte. „Christian ist sehr flexibel einsetzbar, das ist ein großes Plus“, sagt sein Trainer über „Kamille“ Kaminski.
Ein großes Plus ist offenbar auch die gute Trainingsbeteiligung. Appelt dazu: „Alle Spieler ziehen unser Programm konsequent durch, man merkt den Jungs die Spielfreude an.“
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