Viel zu lernen für die Fußballer

Ungewohnter
Ungewohnter
Foto: FUNKE FotoServices
Die Gastgeber von SG Preußen bekamen beim ersten Auftritt auf Sand eine Lehrstunde erteilt. Eine SGP-Beach-Abteilung ist nicht in Planung.

Nicht nur der Sandkasten an der Adenauer-Allee feierte seine Fußballpremiere, auch für den Ausrichter war es das erste Mal, dass eine Mannschaft mit dem SGP-Logo auf der Brust auf Sand und nicht auf Rasen, Kunstrasen oder Asche auflief.

Geschäftsführer Peter Mattern: „Als Ausrichter haben wir eine zusammengewürfelte Truppe gestellt, uns ging es hauptsächlich um Spaß.“ Gegen die erfahrenen Strandfußballer hatten die Gladbecker keine Chance – immerhin gelangen gleich im ersten Spiel beim 2:4 gegen die Ibiza Socceroos Düsseldorf zwei Ehrentore.

Das Turnier war für die SGP-Mannschaft eine Lehrstunde, nicht nur was die Ergebnisse betrifft, sondern auch die Regelkunde. Mattern erklärt: „Es gibt auf Sand einige Unterschiede zum Fußball, den wir sonst spielen: Beim Freistoß muss man den Weg freimachen, einen Spieler, der einen Fallrückzieher versucht, darf man nicht attackieren. Diese Regeln waren unserer Mannschaft vorher völlig unbekannt.“

Die Rolle als krasser Außenseiter war vorher klar, daher waren auch die Ergebnisse 2:4, 0:7, 0:2, 0:7 und 0:6 wohl keine große Überraschung oder gar Enttäuschung für die Preußen-Kicker.

Trotz des sportlich nicht wirklich überzeugenden Auftritts scheint den Preußen die Lust am Strandfußball aber nicht endgültig vergangen zu sein: „Gut möglich, dass wir bei einer Neuauflage wieder ein Team stellen.“ Dauerhaft begeistern könne sich zumindest laut Mattern aber noch kaum jemand: „Eine regelmäßige Gruppe ist eher nicht in Sicht.“