VfL verliert den letzten Test
05.09.2010 | 13:26 Uhr 2010-09-05T13:26:00+0200
Gladbeck.Der VfL hat die Generalprobe verpatzt. Eine Woche vor dem Auftaktspiel in der Handball-Oberliga bei TuRa Bergkamen kassierten die Rot-Weißen gegen Drittliga-Aufsteiger HSE Hamm eine verdiente 28:31-Niederlage.
VfL Gladbeck -
HSE Hamm
28:31 (12:15)
Für den VfL und dessen Trainer Holger Krimphove erfreulich: Nach dem Seitenwechsel gab Timo Marcinowski sein Comeback. Der 29-jährige Mittelmann musste sich bekanntlich in der Sommerpause einer weiteren Knie-Operation unterziehen und war bis dato in keinem Testspiel der Gladbecker zum Einsatz gekommen. In der Begegnung mit Hamm unternahm Marcinowski seine ersten Gehversuche und bot dabei eine ordentliche Leistung. „Das war phasenweise nicht schlecht“, so Krimphove über den Rückkehrer, dem in der 39. Minute auch ein Tor gelang. Ob der routinierte VfL-er nun am nächsten Samstag in Bergkamen bereits zum Aufgebot gehören und sich für den Fall der Fälle bereithalten wird, ließ Krimphove noch offen. „Da müssen wir die Woche mal gucken“, sagte der VfL-Trainer.
Der zu Beginn des Spiels gegen HSE Hamm mit seiner Mannschaft nicht zufrieden sein konnte. Vor allem in der Offensive fanden die Gladbecker zunächst nicht ihren Rhythmus. Der VfL leistete sich in Ballbesitz einige Konzentrationsfehler und schloss den einen oder anderen Angriff unvorbereitet ab. Nach 15 Minuten standen daher erst fünf Treffer für die Krimphove-Sieben zu Buche. „Wir haben zu statisch gespielt“, urteilte der Trainer, der dieses Manko darauf zurückführte, dass der Rückraumlinke Christopher Klasmann nach seiner Verletzung noch nicht sein 100-prozentiges Leistungsvermögen abrufen konnte. Krimphove reagierte und ließ für Klasmann Thorben Mollenhauer spielen, während in der Mitte Kapitän Sven Deffte den Takt vorgab.
Aber auch die Gladbecker Abwehr präsentierte sich noch nicht so, wie Krimphove sich das vorstellt. „31 Gegentore gegen eine starke Mannschaft wie Hamm sind im akzeptablen Bereich“, sagte der Trainer. Und fügte gleich an: „Mehr aber auch nicht.“ Die letzte Feinabstimmung, so Krimphove, müsse in den nächsten Trainingseinheiten vorgenommen werden.
Für die Rot-Weißen erzielten der kampfstarke Michael Kintrup, der neunmal traf, und Thorben Mollenhauer (8) die meisten Tore. Zu überzeugen wusste im letzten Testspiel ferner Torwart Tim Deffte. Der Schlussmann kam in der ersten Halbzeit zum Einsatz und zeichnete sich mit einigen guten Paraden aus. Zudem wehrte die Nummer eins des VfL einen Siebenmeter ab.
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