VfL scheint für den Saisonstart gerüstet
28.08.2010 | 18:19 Uhr 2010-08-28T18:19:00+0200
Gladbeck.„Wir haben gegen einen starken Oberligisten sehr ordentlich gespielt.“ Mit diesen Worten fasste VfL-Trainer Krimphove, die 60 Testspielminuten seines Teams gegen Jahn Hiesfeld zusammen. Endstand: 33:27 für Gladbeck.
Mit einer 40-minütigen Laufeinheit fing am Samstagmorgen um 9.15 Uhr das Trainingswochenende für die Rot-Weißen an. Es endet mit der Partie gegen die HSG Schwerte-Westhofen am späten Sonntagnachmittag (29. August).
Zwei Wochen sind es nun noch bis zum Saisonauftakt - und man kann dem Vorjahreszweiten um Kapitän Sven Deffte mit Fug und Recht attestieren, auf einem guten Weg zu sein. Die Gladbecker bestreiten am Mittwoch, 1. September, noch einen weiteren Test beim Drittligisten TuS Ferndorf, ehe am Samstag, 4. September, die Generalprobe in der Riesener Halle gegen Drittliga-Aufsteiger HSE Hamm (18.30 Uhr) steigt. Für Krimphove zählt aber nur eins: „Wir müssen am 11. September in Bergkamen auf den Punkt topfit sein“, so der VfL-Trainer.
Mazur trifft neunmal
Der im Spiel gegen Hiesfeld zunächst eine Gladbecker Mannschaft sah, die knapp fünf, sechs Minuten brauchte, um ihren Rhythmus zu finden. 1:4 und 3:5 hieß es aus Sicht der Gastgeber, die in der Folgezeit den Gegner aus Dinslaken aber immer besser in den Griff bekamen. Sebastian Schmedt glückte der Treffer zum 5:5-Ausgleich, Michael Kintrup, Alexander Mazur und Thorben Mollenhauer schossen eine 8:5-Führung heraus.
Die Gladbecker, bei denen vom Stamm Timo Marcinowski (im Aufbautraining nach einer Knie-OP) und Christopher Klasmann (Bänderdehnung) fehlten, dominierten bis zur Halbzeitpause die Partie. Und auch in den zweiten 30 Minuten geriet der Erfolg zu keinem Zeitpunkt in Gefahr, obwohl die Spieler des VfL nach den zwei absolvierten Trainingseinheiten allmählich müde wurden. Erfolgreichster Schütze auf Seiten der Gastgeber war mit neun Treffern Kreisläufer Alexander Mazur.
Holger Krimphove war vor allem mit der Abwehrleistung seiner Mannschaft und den Torhütern Tim Deffte und Michael Schmidt zufrieden. „Wir haben hinten gut gearbeitet und aggressiver und aktiver gedeckt“, so der Trainer der Gladbecker, der gleichwohl auch in der Defensive noch Steigerungspotenzial entdeckte: „Wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen.“
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