VfL-Handballer wollen Siegesserie ausbauen
19.02.2010 | 19:08 Uhr 2010-02-19T19:08:00+0100
Gladbeck. Der Spielplan der Handball-Oberliga hält für den VfL Gladbeck am Samstag eine der schwierigsten Aufgaben bereit, die die Klasse zu bieten hat. Die Rot-Weißen müssen beim ASV Hamm 2 (19.15 Uhr) antreten.
Und die zweite Mannschaft des Tabellenführers der Zweiten Liga Nord ist eminent heimstark. In der laufenden Meisterschaftsrunde gelangen es lediglich dem TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck und TuRa Bergkamen, in der Halle des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums im Ortsteil Werries einen Punkt zu entführen. Alle anderen Mannschaften kassierten am Werner-Figgen-Weg eine Niederlage.
VfL-Trainer Holger Krimphove zeigte vor dem neuerlichen Spitzenspiel seiner Mannschaft Zuversicht und versprach den Gladbecker Fans: „Wir haben in der Woche gut gearbeitet und werden versuchen, als erste Mannschaft beide Punkte aus Hamm zu entführen.“ Dazu stehen dem Coach alle Spieler zur Verfügung. Auch Torwart Tim Deffte, der unter der Woche stark erkältet war, und der an einer Rückenverletzung leidende Kreisläufer Gordon Weinhold signalisierten dem Trainer am Freitag, dass er auf sie zählen kann. Ob nun Tim Deffte oder aber Michael Schmidt das Tor hüten wird, wollte Krimphove am gestrigen Freitag noch nicht verraten. „Das entscheide ich kurzfristig“, so der Übungsleiter der Rot-Weißen.
Hinspiel endet 30:36
Thema in der Trainingswoche war bei den Gladbeckern natürlich auch das Hinspiel in der Riesener Halle. Das konnte der ASV mit 36:30 gewinnen. „Wir haben darüber gesprochen“, so Krimphove. Bewegte Bilder von dieser Partie gab’s aber nicht zu sehen. „Das“, sagte der Trainer und lachte, „haben wir uns lieber erspart.“
Nicht aber eine genaue Analyse des Gegners. Krimphove hob besonders die starke 6:0-Deckung der ASV-Reserve hervor, außerdem warnte er die Seinen vor dem torgefährlichen Rückraum des Gastgebers. Der VfL-Trainer: „Wir treffen auf eine heimstarke und erfahrene Mannschaft, die, obwohl sie zuletzt keine Aushilfe mehr von oben bekam, trotzdem weiter gewonnen hat.“ Wie zuletzt am vergangenen Mittwoch, da setzte sich Hamm beim Tabellenvorletzten Oberlübbe mit 30:24 durch.
Auch wenn Krimphove seinem Team zuletzt immer wieder bescheinigte, sich positiv entwickelt zu haben, schlug er vor der Begegnung mit der Zweitvertretung des ASV Hamm mahnende Töne an. „Ganz klar, wir haben einen Lauf und wollen diesen auch fortsetzen. Aber Hamm ist natürlich eine Aufgabe, die wir nur lösen können, wenn wir an unsere Grenzen gehen.“ Soll heißen: Trotz der Serie von zuletzt 12:0- beziehungsweise 17:3-Punkten wird die Partie am Samstag alles andere als ein Selbstläufer.
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