VfL Gladbeck - Trainer Deffte: „Wir müssen besser treffen“

Thorben Mollenhaue (links)r, Kapitän des VfL Gladbeck, glückten im Hinspiel in Krefeld acht Treffer.
Thorben Mollenhaue (links)r, Kapitän des VfL Gladbeck, glückten im Hinspiel in Krefeld acht Treffer.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
In der Dritten Handball-Liga empfängt der VfL Gladbeck die HSG Krefeld. Die Gäste sind Tabellendritter und gehen schon deshalb favorisiert ins Spiel.

Gladbeck..  Sven Deffte, der Trainer der Drittliga-Handballer des VfL Gladbeck, lässt an der Zielsetzung für die Partie seiner Mannschaft gegen die HSG Krefeld überhaupt keine Zweifel aufkommen. „Wir spielen zu Hause und werden daher versuchen zu gewinnen. In der Hinrunde waren wir ja schon nahe dran“, sagt der Übungsleiter der Rot-Weißen vor dem Vergleich, der am Samstag, 21. Februar, um 19.30 Uhr in der Riesener-Halle ausgetragen wird.

Pannen dürfte fit sein

Der Gast aus Krefeld belegt den dritten Tabellenplatz. Zuletzt aber lief es nicht es nicht mehr rund bei der HSG, die zu Hause sogar gegen Schlusslicht HSG VfR/Eintracht Wiesbaden verlor und bei der SG Ratingen sowie gegen den SV 64 Zweibrücken jeweils unentschieden spielte. „Krefeld war in den vergangenen Wochen nicht komplett“, sagt dazu Sven Deffte.

In Gladbeck aber dürften unter anderem HSG-Mannschaftskapitän Thomas Pannen, der infolge einer Zerrung pausieren musste, und der Rückraumlinke Stephan Pletz (Knie-Operation) wieder auf der Platte stehen. Aber nicht nur Pannen und Pletz sind laut Sven Deffte zu beachten. Der Trainer der Rot-Weißen betont: „Die Krefelder sind eigentlich auf allen Positionen doppelt gut besetzt. Mit der Verpflichtung von Marcel Görden für die neue Saison haben sie gezeigt, dass sie sich oben etablieren wollen. Er ist ja einer der besten Kreisläufer der Dritten Liga.“

Wie muss der VfL Gladbeck gegen die HSG Krefeld spielen, um einen oder vielleicht sogar beide Zähler zu holen? „Wir müssen wie im Hinspiel gut in der Abwehr stehen“, so Sven Deffte. Zur Erinnerung: Am 5. Oktober des vergangenen Jahres kassierten die Gladbecker in Königshof gerade einmal 25 Treffer. Allerdings erzielten sie selbst nur 23 Tore, so dass die Punkte letztlich doch - letztlich auch ein wenig glücklich - in Krefeld blieben. „Vorne“, sagt daher der VfL-Trainer, „müssen wir besser treffen. Wir haben damals viel verschossen.“

In der Begegnung mit Krefeld kann Sven Deffte einmal mehr nicht auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Neben dem dauerverletzten Rechtsaußen Heiko Brandes wird, wie schon zuletzt gegen Wiesbaden, auch Don Singh Toor fehlen. Der Linksaußen klagt nach wie vor über Schulterprobleme und soll sich vernünftig auskurieren.

Schmidt steht wieder im Kader

Darüber hinaus fehlt wie berichtet Andy Tesch. Der Schlussmann, der am Saisonende den VfL Gladbeck verlassen wird, muss am Meniskus operiert werden. Das Torwartgespann der Gastgeber bilden daher ab sofort erst einmal wieder Tim Deffte und Michael Schmidt. Letzterer spielte in den vergangenen Wochen und Monaten in der Landesliga für die Gladbecker Zweite. Seinen letzten Einsatz in der Dritten Liga absolvierte Schmidt am 26. April 2014 bei der bitteren 29:31-Niederlage gegen Altenhagen-Heepen in Bielefeld.