VfL Gladbeck eröffnet digitales Vereinsarchiv

„Kommen Sie mit auf eine Reise durch fast 100 Jahre VfL-Geschichte. Wir laden herzlich Sie ein, sich durch unser neues Archiv zu lesen“, heißt es auf der Homepage des VfL Gladbeck. Der Mitglieder-stärkste Klub in unserer Stadt hat diverse Quellen aus längst vergangenen Zeiten aufgetrieben, digital aufbereitet und online gestellt.

Wasserschaden

Kern der Sammlung sind Festschriften und Ausgaben des Mitteilungsblatts VfL-Echo, das auf Initiative des ehemaligen Vorsitzenden des Klubs, Artur Schirrmacher, im November 1954 erstmals erschien. Der Chef des Vereins war seinerzeit der Auffassung gewesen, dass der VfL Gladbeck ein Sprachorgan benötigte, das über die Berichterstattung der Tagespresse hinausging.

Vor knapp zehn Jahren erlitt der VfL einen schweren Schlag: Ein Wasserschaden im Dokumentenarchiv an der Schützenstraße zerstörte nahezu alle hinterlegten Originaldokumente, von sorgfältig katalogisierten Zeitungsartikeln, über Fotosammlungen und den VfL-Echo-Fundus bis hin zum Berichtswesen. Einige Mitglieder sind in ihren Privatarchiven auf die Suche gegangen und stellten dem Team um Rainer Krüger und Tim Tersluisen ihre privaten Schätze zur Verfügung. Die beiden Mitglieder der Leichtathletik-Abteilung haben diese Leihgaben vorsichtig zerlegt, digitalisiert, optisch aufbereitet und als blätterbare ePaper online gestellt. „Unser Archiv weist noch viele Lücken auf. Diese versuchen wir, nach und nach zu schließen und auch um Fotogalerien zu ergänzen. Dabei hoffen wir auf die aktive Mithilfe unserer Mitglieder und Vereinsfreunde. Ohne deren Material werden die Lücken nicht zu schließen sein“, so Tersluisen. Und weiter: „Bitte stellen Sie uns Ihre privaten Schätze zur Verfügung. Bereichern Sie unser Zeitreise-Archiv mit Ihren Beiträgen aus bald 100 Jahren VfL-Geschichte.“

Wer über Material aus der Historie des VfL Gladbeck verfügt, kann sich mit der Geschäftsstelle des Klubs in Verbindung (Tel. 22282; info@vflgladbeck.de.).