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VfL gewinnt ganz locker

15.11.2009 | 13:21 Uhr
VfL gewinnt ganz locker

Gladbeck. Die Handballer des VfL Gladbeck setzten sich im Oberliga-Spiel gegen den TSV Hahlen mit 34:22 (13:10) durch.

VfL Gladbeck - TSV Hahlen 34:22 (13:10).

Spielfilm: 0:2 (5.), 2:3 (11.), 4:4 (15.), 8:5 (20.), 11:7 (25.), 11:9 (29.), 13:10 (30.), 18:11 (38.), 23:13 (43.), 29:17 (50.), 32:19 (55.), 34:22 (60.).

VfL Gladbeck: Schmidt - M. Giesbert (3), P. Giesbert, Kunze (6), Kintrup, S. Deffte (2), Kupries (1), Marcinowski (8/2), Weinhold (1), Mazur (1), Klasmann (6/1), Schmedt (5), Brandhorst (1).

Eine Szene Mitte der zweiten Halbzeit sagte eigentlich alles über das Spiel zwischen dem VfL Gladbeck und TSV Hahlen aus. Während einer Unterbrechungspause unterhielt sich der Gladbecker Trainer Holger Krimphove mit dem verletzten Youngster Thorben Mollenhauer. Ganz entspannt, ganz locker - weil auf dem Parkett die Entscheidung schon längst gefallen war. Der VfL siegte mit 34:22 und gehört vor den Wochen der Wahrheit mit nunmehr 8:6-Punkten zum Feld der Verfolger.

„Das war ein Pflichtsieg, nicht mehr, nicht weniger”, sagte Krimphove nach dem einseitigen Vergleich. Der Übungsleiter der Rot-Weißen nutzte die Gunst der Stunde und ließ in der Schlussphase die Spieler ran, die in der Meisterschaft bislang noch gar nicht zum Zuge gekommen waren.

Youngster fügen sich ein

Marvin Brandhorst, Jahrgang 1990, und Stefan Kupries (ebenfalls 1990) fügten sich sofort nahtlos ein und steuerten jeweils einen Treffer zum Erfolg der Gastgeber bei. Brandhorst und Kupries teilten sich einige Minuten lang das Parkett mit Pascal Kunze (1988), Christopher Klasmann (1990), Alexander Mazur (1991) und Pascal Giesbert (1986) - Nachwuchsarbeit ist beim VfL nun einmal kein Lippenbekenntnis, sondern praktizierte Vereinsphilosophie.

Probleme bereitete der Tabellenvorletzte aus Hahlen, der in der Riesener Halle ohne seinen verletzten Haupttorschützen Henrik Thielking auskommen musste, den Gladbeckern eigentlich nur in den ersten zehn, zwölf Minuten. Der Gast deckte ordentlich, der VfL fand zunächst überhaupt nicht seinen Rhythmus. Ein stärkerer Gegner als es der TSV am Samstagabend war, hätte diese Schwächephase der Rot-Weißen vermutlich genutzt, um sich abzusetzen. In 14 Tagen in Menden-Lendringsen, das nach der 17:22-Niederlage in Augustdorf auf den zweiten Rang zurückgefallen ist, dürfen Sven Deffte & Co. derart fahrig nicht beginnen. „Das”, sagte Krimphove und klang sehr überzeugt, „wird die Mannschaft auch nicht. Da erwarten uns 500 Zuschauer und ein sehr starker Gegner.”

Das war Hahlen nicht. Der TSV war nur mit einer Rumpfmannschaft angereist, die den Beweis der Oberligatauglichkeit über weite Strecken schuldig blieb.

Am nächsten Wochenende spielfrei

Am nächsten Wochenende hat der VfL spielfrei. "Wir werden aber einen Test bestreiten, um im Rhythmus zu bleiben", kündigte Krimphove an. Es folgen drei Partien, nach denen an der Schützenstraße Klarheit herrschen dürfte, wohin der Weg in dieser Saison führt. Nach dem Auswärtsspiel gegen Menden empfangen die Gladbecker Mennighüffen (zurzeit auf Rang vier notiert), danach geht es gegen den momentanen Spitzenreiter HSE Hamm.

Redaktion Gladbeck

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