VfL bleibt auf Erfolgskurs
12.02.2012 | 15:34 Uhr 2012-02-12T15:34:00+0100
Gladbeck. Der VfL Gladbeck setzte in der Handball-Oberliga seine Erfolgsserie fort. Gegen Gast TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck feierten die Rot-Weißen den 14. Sieg in Folge.
36:27 (18:11) hieß es für den Spitzenreiter aus Gladbeck, dem eine solide Leistung gegen den überforderten Gegner aus Jöllenbeck reichte.
VfL Gladbeck -
TuS 97 Bielefeld-J.36:27 (18:11)
Vf
L Gladbeck:
T. Deffte (1. - 45.), Schmidt (45. - 60.) - Hüsener (4), Kintrup (5), Schomburg (10/7), S. Deffte (1), Marcinowski, Bergermann, Tesch (2), Müller (2), Mollenhauer (7), Schmedt (4), Dommann (1).
Spielfilm: 5:1 (5.), 7:4 (10.), 11:5 (14.), 14:7 (19.), 16:8 (25.), 18:11 (29.), 21:13 (37.), 24:13 (41.), 29:17 (48.), 32:23 (55.), 36:27 (60.).
Unter der Woche hatte sich VfL-Trainer Holger Krimphove viele Gedanken gemacht. Etliche seiner Akteure waren nämlich mehr oder weniger stark erkältet, die Übungseinheit am Mittwoch war deshalb sogar ausgefallen. Und das Abschlusstraining bestand mehr aus Theorie denn aus Praxis auf der Platte. Mehrere Pläne habe er geschmiedet, sagte Krimphove am Samstag nach der Partie gegen Jöllenbeck. Pläne, die allesamt in der Schublade bleiben konnten, weil seine Mannschaft - Erkältungen hin, Erkältungen her - anfangs einmal mehr konzentriert und konsequent zu Werke ging. „Wir haben die Grundlage zu diesem Sieg in der ersten Halbzeit in der Deckung gelegt“, resümierte Krimphove. Sein Team habe sehr gut verteidigt.
Ungeachtet des souveränen Sieges zeigte sich Krimphove mit der Leistung der Seinen gegen ersatzgeschwächte Jöllenbecker nicht 100-prozentig zufrieden. „Wir haben mit der hohen Führung im Rücken das Spiel runtergespielt“, so der Übungsleiter der Gladbecker. Und: „Manchmal haben wir das Ergebnis zu sehr verwaltet.“ Dass im zweiten Abschnitt die Konzentration ein wenig verloren ging, mochte Krimphove den Akteuren aber nicht anlasten: „Das kann ich nachvollziehen.“ Nicht nachvollziehen konnte er indes die Hektik, nachdem der Gast aus Bielefeld es rund zehn Minuten vor Schluss mit einer 3:3-Deckung versuchte. „Da haben wir ein bisschen konfus agiert“, kritisierte der VfL-Trainer. Und kündigte an, in den nächsten Übungseinheiten daran zu arbeiten.
Der VfL Gladbeck erwischte in der Begegnung mit Jöllenbeck, das das Hinspiel noch mit 29:19 gewinnen konnte, einen Auftakt nach Maß. In der Riesener Halle lief die fünfte Minute, als Jöllenbecks Trainer Walter Schubert bereits die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch warf. Für die Gastgeber standen zu diesem frühen Zeitpunkt bereits drei Treffer von Michael Kintrup und jeweils ein Tor von Alexander Tesch und Sebastian Schmedt zu Buche sowie vier parierte Schüsse von Schlussmann Tim Deffte. Der VfL lag mit 5:1 in Führung und baute diese nach der Auszeit der Gäste weiter aus. Mitte der zweiten Halbzeit betrug der Vorsprung schließlich zwölf Treffer (28:16/47., 29:17/48.).
„Wir haben im Angriff die richtigen taktischen Mittel gewählt“, resümierte Krimphove. Wie übrigens auch im Hinspiel, so der Trainer weiter. „Nur haben wir da die Dinger nicht rein gemacht.“
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