Verband lobt Gladbecker Beachsoccer Turnier

Zur Eröffnung des Turniers brauchte Bürgermeister Ulrich Roland noch einen Regenschirm – später wurde es besser.
Zur Eröffnung des Turniers brauchte Bürgermeister Ulrich Roland noch einen Regenschirm – später wurde es besser.
Foto: FUNKE FotoServices
Was wir bereits wissen
Nach der Fußballpremiere auf der Beachanlage Nordpark finden FLVW und Gäste nur lobende Worte für Anlage und Ausrichter. Eine zweite Auflage ist schon in Planung.

Nur das mit dem Wetter hätte besser laufen können. Pünktlich zur Eröffnung des ersten Beachsoccerturniers auf der Anlage Nordpark hatte es am vergangenen Samstag einen Regenguss gegeben. Bis auf diese Kleinigkeit hatten die Veranstalter vom Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) nichts auszusetzen an der Fußballpremiere im Gladbecker Sand.

Elke Robert, die beim FLVW für den Freizeit- und Breitensport, damit auch für Beachsoccer zuständig ist, war restlos zufrieden: „Wir haben uns sehr wohl gefühlt, Schwarz-Gelb Preußen war ein toller Ausrichter für uns, haben ein schönes Umfeld für das Turnier geschaffen.“

Als „unkompliziert“ beschreibt sie die Planung und Durchführung des Turniers mit den Verantwortlichen von SGP und dem Leiter des Sportamts der Stadt Gladbeck, Klaus-Dieter Bugdoll: „Alles hat sehr gut zusammengepasst.“

Das gleiche Feedback gaben auch die aktiven Sandfußballspezialisten. Die Beach Royals Düsseldorf, die GWS Beachpirates Lübeck und der Ibbenbürener Beachsoccer-Club spielen auch in der German Beachsoccer League und machten den Turniersieg unter sich aus – letztendlich bei doch ordentlichem Wetter. „Es gab tolle Szenen zu sehen und die Gastmannschaften waren alle von der Anlage hellauf begeistert“, so Robert – großes Lob von den Beachsoccer-„Profis“.

Nordpark sorgt für einige Zuschauer

Durch den Publikumsverkehr zum und vom Nordpark und die nebenan auf dem Kunstrasen stattfindende Westfalenmeisterschaft der Ü30-Fußballerinnen hätte es auch einige Zuschauer gegeben: „Es war immer gut gefüllt, viele sind stehen geblieben, haben ein bisschen geguckt, dazu haben auch die Verpflegungsstände und das Rahmenprogramm der SGP natürlich ihren Teil beigetragen – insgesamt eine schöne Atmosphäre.“

Einer zweiten Auflage steht demnach nichts im Wege – findet auch Robert: „Wir haben schon ein nächstes Event verabredet, falls es passen sollte.“

Da die Anlage vor allem für Beachvolleyball genutzt werde müsse man sich da genau abstimmen, aber: „Wir sind da früh dran mit den Planungen.“

Gladbecker, die ihr Herz auch an den Fußball auf Sand verloren haben, können also auf eine Wiederholung hoffen, dann vielleicht ohne Regen. Wobei: „Den Athleten macht das sowieso nichts aus, für die war es sogar gut auf diese Weise – besser, als Sonne und dreißig Grad.“