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Urbainski bringt Regionalliga-Erfahrung mit nach Zweckel

19.05.2008 | 10:00 Uhr
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Urbainski bringt Regionalliga-Erfahrung mit nach Zweckel

Mit einem stark aufgerüsteten Kader und mit Guido Naumann als neuem Trainer wird der SV Zweckel in die Bezirksliga-Saison 2008/2009 gehen.

Sechs hochkarätige Zugänge hat der Traditionsverein aus dem Gladbecker Norden bereits vermeldet. Der prominenteste Neue heißt Stephan Urbainski und bringt aus seiner Zeit bei der SG Wattenscheid 09 Regionalliga-Erfahrung mit an die Dorstener Straße. Zuletzt war der Abwehrspezialist, der am heutigen Dienstag seinen 33. Geburtstag feiert, in der Oberliga Nordrhein für ETB Schwarz-Weiß Essen aktiv. Urbainski kam auf zwölf Liga-Einsätze, beim Saisonfinale der Essener gegen die zweite Mannschaft des MSV Duisburg (3:6) am vergangenen Sonntag musste er sich jedoch mit der Rolle des nicht-teilnehmenden Beobachters zufrieden geben. Urbainski hatte vor der Partie an einer Zerrung laboriert, erst am vergangenen Freitag war er wieder ins Mannschaftstraining einstiegen. Wie kommt es, dass ein Spieler, der sich mit Essen fast für die Regionalliga qualifiziert hätte und zuvor bei Klubs wie Wattenscheid 09, Westfalia Herne und den SC Hassel aktiv war, in der neuen Saison für den achtklassigen SV Zweckel aufläuft? „Ich hätte gerne weiter in der Oberliga gespielt”, sagt Urbainski, „aber aus beruflichen Gründen habe ich für den Fußball nicht mehr so viel Zeit.” Der kopfballstarke Innenverteidiger verdient seit einiger Zeit in der Versicherungsbranche im Außendienst seine Brötchen - und das bedeutet, dass er häufig abends Termine wahrnehmen muss. „Deshalb musste ich schon in Essen viel Training sausen lassen”, so Urbainski, der hofft, in Zweckel zumindest zweimal die Woche zu den Übungseinheiten zu kommen. „Ganz aufhören wollte ich noch nicht”, sagt der ehemalige Wattenscheider, der beim SVZ Spaß haben möchte - und sportlichen Erfolg natürlich. „Der Verein will aufsteigen”, so der 1,83 m lange Defensivspezialist, dem der eine oder andere Zugang der Zweckeler bestens bekannt ist. Mit Thorsten Sievert, dem ehemaligen Germanen, zum Beispiel spielte er in der Saison 2001/2002 bei Westfalia Herne in der Oberliga Westfalen zusammen. Verantwortlich dafür, dass Urbainski im Gladbecker Norden landete, war übrigens Zweckels künftiger Trainer Guido Naumann. „Wir sind uns häufig über den Weg gelaufen”, erzählt Urbainski. Und einmal, in einem lockeren Gespräch, habe Naumann erwähnt, er werde möglicherweise Trainer in Zweckel. Ein Wort gab das andere - die Herren Naumann und Urbainski einigten sich schließlich darauf, die Unterhaltung fortzusetzen, falls Naumann tatsächlich den Posten bekomme. Er bekam den Posten - und Urbainski wechselte zum SVZ. Das, sagt der Abwehrmann, sei eine ganz neue Herausforderung. „Es passt einfach alles”, betont Urbainski und meint damit die Anlage an der Dorstener Straße (Training und Heimspiele auf Rasen), die kurze Anfahrt - der Verteidiger ist in Buer zu Hause - und schlussendlich auch die sportliche Perspektive. „Ich möchte im nächsten Jahr noch einmal aufsteigen”, betont Urbainski und spricht damit aus, was sich vermutlich alle Zweckeler wünschen.

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