TVG will sich besser präsentieren
03.11.2011 | 15:27 Uhr 2011-11-03T15:27:00+0100
Gladbeck. Regionalliga-Schlusslicht TV Gladbeck empfängt am siebten Spieltag den SV Bayer Wuppertal 2 in der Artur-Schirrmacher-Halle. Für den Gastgeber geht es am Samstag darum, sich für die jüngste Pleite in Ratingen zu rehabilitieren.
In der Volleyball-Regionalliga empfängt Aufsteiger TV Gladbeck am Samstag, 5. November, 17 Uhr, die Zweitvertretung des SV Bayer Wuppertal in der Artur-Schirrmacher-Halle. TVG-Trainer Jens Ungruhe hofft, dass sich seine Mannschaft besser präsentiert als zuletzt bei der 0:3-Niederlage gegen die SG Ratingen/Düsseldorf.
„Unser Ziel“, sagt Ungruhe vor der Begegnung mit der Zweitliga-Reserve aus dem Bergischen Land, „muss es sein, in eigener Halle vernünftig aufzutreten.“ Der Einsatz müsse stimmen wie auch die Körpersprache, so der Übungsleiter der Blauhemden weiter.
Womit genau die Punkte angesprochen wären, die Ungruhe bei der Pleite gegen Ratingen/Düsseldorf vermisst hatte. Entsprechend deutliche Worte fand der Trainer daher auch in der Öffentlichkeit nach dieser enttäuschenden Partie. „Das war eine Lachnummer“, so Ungruhe am vergangenen Wochenende im Gespräch mit der WAZ. Stellt sich natürlich die Frage, ob seine deutliche Kritik auch angekommen ist? „Bei vielen sind die Worte angekommen, ob auch bei meinen Spielern, weiß ich nicht.“ Wobei das Training am vergangenen Mittwoch den Coach „ein wenig versöhnlich gestimmt“ hat. Ungruhe: „Wir haben, obwohl die Zeit für die Vorbereitung auf das Spiel gegen Wuppertal durch den Feiertag schon kurz genug ist, ein halbes Stündchen über die Partie in Ratingen geredet. Man darf dort verlieren, aber nicht auf diese Art und Weise. Daher bestand Gesprächsbedarf.“ In der anschließenden Einheit in der Schirrmacher-Halle gingen die teilnehmenden Spieler engagiert zur Sache. „Die Körpersprache“, so Ungruhe, „war am Mittwoch deutlich besser als in Ratingen.“
Der Gast aus Wuppertal hat momentan 6:6-Punkte auf dem Konto. Was den TVG genau erwartet, vermag Ungruhe nicht zu sagen. Zum einen, weil man bei einer zweiten Mannschaft oftmals nie genau weiß, welche Akteure zum Einsatz kommen, zum anderen, weil sich die Blauhemden zunächst einmal auf sich selbst konzentrieren wollen. Ungruhe: „Ich befasse mich nicht allzu sehr mit dem Gegner. Wir haben schließlich genug eigene Baustellen.“
Personell dürfte es beim TVG etwas besser aussehen als zuletzt. Für Doga Kerman kommt der Vergleich gegen Wuppertal aber wohl noch zu früh.
0mitdiskutieren