TV Gladbeck II verteidigt die Tabellenführung

Der TV Gladbeck II  liegt in der Frauenvolleyball-Regionalliga weiterhin auf dem ersten Platz.
Der TV Gladbeck II liegt in der Frauenvolleyball-Regionalliga weiterhin auf dem ersten Platz.
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Was wir bereits wissen
Mit einem 3:1-Erfolg bei Union Lüdinghausen behauptete der TV Gladbeck II die Tabellenführung in der Frauenvolleyball-Regionalliga.

Gladbeck/Lüdinghausen..  Die Zweitvertretung des TV Gladbeck liegt auch nach dem 14. Spieltag an der Spitze der Frauenvolleyball-Regionalliga West: Der TVG setzte sich bei Union Lüdinghausen nach anfänglichen Problemen noch sicher mit 3:1-Sätzen durch. Die Blauhemden führen die Tabelle nun mit einem Zähler Vorsprung vor dem ASV Senden an. Weiter geht’s für den TVG in 14 Tagen mit einem Spitzenspiel - am Samstag, 28. Februar, empfangen die Gladbeckerinnen den Drittplatzierten FdG Herne.

SC Union Lüdinghausen -
TV Gladbeck II 1:3

Sätze: 25:19, 19:25, 15:25, 19:25.
TV Gladbeck II: Krefting, Frohleiks, Kels, Walker, Röwer, Aslan, Strombach, Smaniotto, Bettendorf, Reppenhagen, Sobieraj, Steinwartz.

„Letztlich war es eine relativ klare Sache“, sagte nach dem Spiel am Sonntagabend Enno Schulz, der Trainer des TV Gladbeck. Danach hatte es im ersten Satz aber gar nicht ausgesehen. Der SC Union Lüdinghausen, der unlängst den FCJ Köln 2 als Spitzenreiter entthront hatte, ging mit 1:0 in Führung. Vor allem über die Außen punkteten die Münsterländerinnen häufig. Und der TVG? „Wir waren“, sagte Enno Schulz, „zu passiv, meine Mannschaft hat zu verhalten gespielt.“

Sonderlob für Kim Smaniotto

Das änderte sich mit dem zweiten Durchgang. Schulz stellte die Block-Abwehr um, eine erfolgreiche Maßnahme. Weil die Abwehr insgesamt nun besser funktionierte, fanden die Gladbeckerinnen ihren Rhythmus. Ein weiterer Pluspunkt war das Aufschlagverhalten. „Das war viel besser als zuletzt, wir haben uns viel weniger Fehler erlaubt als in den vergangenen Wochen“, so Schulz, der seine Mannschaft lobte und in Kim Smaniotto eine Spielerin besonders hervorhob. „Kim hat dem Team mit ihrer Leistung viel Stabilität verliehen“, so der TVG-Trainer.

Schulz spioniert in Herne

Schulz sprach davon, dass seine Mannschaft weiteres Selbstbewusstsein sammeln konnte. Die Negativerlebnisse - der TVG hatte ja gegen Schlusslicht Telekom Post SV Bielefeld und gegen FCJ Köln zweimal in Folge verloren - scheinen aufgearbeitet worden zu sein.

Der Übungsleiter der Blauhemden blickte schon am Sonntagabend wieder nach vorne. „Wir freuen uns nun aufs Spitzenspiel gegen Herne“, so Schulz, der sich am vergangenen Samstag den Ligaghit zwischen FdG Herne und FCJ Köln II in Sodingen angeschaut hat. Die Gastgeberinnen gewannen überraschend deutlich mit 3:0 und konnten dabei Enno Schulz beeindrucken: „Herne hat super gespielt, das Team sich nur ganz wenig Eigenfehler geleistet und Köln förmlich aus der Halle gekegelt.“ Umso wichtiger sei es gewesen, dass seine Mannschaft in Lüdinghausen einen Dreier nachlegen konnte.

Ärgster Verfolger des TV Gladbeck ist nunmehr die Mannschaft des ASV Senden, die bereits am Samstag ihre Heim-Aufgabe gegen die SG SV Werth/TuB Bocholt mit 3:0 souverän gelöst und zumindest für eine Nacht die Tabellenführung übernommen hatte. Die Blauhemden des TVG zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt und haben einen Punkt Vorsprung vor Senden und vier vor FdG Herne und der Zweitvertretung aus Köln.