TV Gladbeck II steigt in die Drittliga-Planung ein

Der TV Gladbeck II feiert seinen Erfolg am 17. April. Die Spielerinnen und Trainer Enno Schulz sowie Stefan Preyß werden zusammen essen gehen und es anschließend krachen lassen - wie es sich für den Drittliga-Aufsteiger gehört.
Der TV Gladbeck II feiert seinen Erfolg am 17. April. Die Spielerinnen und Trainer Enno Schulz sowie Stefan Preyß werden zusammen essen gehen und es anschließend krachen lassen - wie es sich für den Drittliga-Aufsteiger gehört.
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Was wir bereits wissen
Der TV Gladbeck hat mit den Planungen für die Saison seiner in die Dritte Liga aufgestiegenen zweiten Frauenmannschaft schon begonnen.

Gladbeck..  Nach der Saison ist vor der Saison. Und weil das so ist, brachte Stefan Preyß, der Vorsitzende der Volleyball-Abteilung des TV Gladbeck, am gestrigen Dienstag zunächst einmal die Unterlagen für die Teilnahme an der Dritten Frauenvolleyball-Liga auf den Weg. Derweil bastelt Enno Schulz, der Trainer des Regionalliga-Meisters, schon an dem Kader für die neue Runde.

Drei oder vier Spielerinnen aus dem Aufgebot, das am vergangenen Samstag durch das souveräne 3:0 beim VfL Telstar Bochum den Aufstieg in die Dritte Liga perfekt machte, denken nämlich dem Vernehmen nach daran, sich zu verändern oder ihre Karriere zu beenden. „100-prozentig steht aber noch nichts fest, ich werde in Kürze Abschlussgespräche führen“, sagt Schulz. Die Aufsteiger treffen sich am 17. April wieder, um den Erfolg noch einmal gebührend zusammen zu feiern. „Bis dahin“, so Schulz, „will ich Klarheit haben.“

Schließlich muss der TVG, muss Schulz reagieren, falls die eine oder andere Akteurin sich verabschiedet. „Wir halten Augen und Ohren offen“, so der Meistermacher, der wie schon in dieser Spielzeit mit einem möglichst breit aufgestellten Kader in die neue Saison gehen möchte. „Das hat sich bezahlt gemacht“, so Schulz, der dabei vor allem an den Ausfall seiner Kapitänin Ina Mertzen denkt. Die eigentlich nicht zu ersetzende Außenangreiferin konnte letztlich dank des homogen besetzten Aufgebots doch ersetzt werden. „Wir haben uns nur kurz geschüttelt“, so der Trainer des TV Gladbeck II.

Wird der TV Gladbeck in der Dritten Liga eine konkurrenzfähige Mannschaft aufbieten können? Enno Schulz nickt und sagt: „Ein Grundgerüst bleibt bestehen, dazu wird die eine oder andere punktuelle Verstärkung kommen. Die Mannschaft wird konkurrenzfähig sein.“ Zumal das Ziel ja ein anderes sein werde als vor der vergangenen Punkterunde: „Wir wollen ja nicht um den Aufstieg spielen, sondern so früh wie möglich den Klassenerhalt erreichen.“ In die Zweite Liga aufsteigen, so der Übungsleiter schmunzelnd, könne der TVG II ja sowieso nicht. Schulz: „Wir haben schließlich schon eine Mannschaft in der Zweiten Liga.“

West-Staffel gilt als spielstark

Fakt ist: Die Regionalliga West, in der sich der TV Gladbeck II im bis zum Saisonende spannenden Titelrennen gegen den ASV Senden, FCJ Köln II und SG FdG Herne durchgesetzt hat, gilt als starke Staffel. Das erkennt man auch daran, dass das Team des RC Sorpesee, das in der Saison 2013/2014 den Aufstieg in die Dritte Liga feierte, direkt in Liga zwei durchmarschiert ist. Und Regionalliga-West-Vizemeister Blau-Weiß Dingden, der sich nach der vergangenen Punkterunde in der Aufstiegs-Relegation durchsetzte, beendete die Saison in der Dritten Liga auf dem zweiten Platz - noch vor der vor Beginn der Runde so stark eingeschätzten Mannschaft des TV Eiche Bremen. „In der Dritten Liga“, sagt auch mit diesem Wissen im Hinterkopf Enno Schulz, „ist etwas drin für uns.“