TV Gladbeck II braucht Mut und Geduld

Mittelblockerin Anna Kels steht dem TV Gladbeck II im Spiel gegen Werth/Bocholt nicht zur Verfügung.
Mittelblockerin Anna Kels steht dem TV Gladbeck II im Spiel gegen Werth/Bocholt nicht zur Verfügung.
Foto: WAZFotoPool
Was wir bereits wissen
Der TV Gladbeck II, Tabellenführer der Frauenvolleyball-Regionalliga, empfängt am Samstag, 10. Januar, um 19.30 Uhr die SG SV Werth/TuB Bocholt.

Gladbeck..  „Wir wollen mit einer Vollgas-Leistung starten.“ Das sagt Enno Schulz, der Trainer des Frauenvolleyball-Regionalligisten TV Gladbeck II, vor dem ersten Meisterschaftsspiel seiner Mannschaft im neuen Jahr. Eine Vollgas-Leistung wird auch nötig sein, um Aufsteiger SG SV Werth/TuB Bocholt zu bezwingen. Ausgetragen wird die Partie am Samstag, 10. November, um 19.30 Uhr in der Artur-Schirrmacher-Halle.

3:2-Sieg im Hinspiel

Die Gladbeckerinnen, die bekanntlich die Tabelle anführen, wissen, was auf sie zukommt: Am ersten Spieltag bissen sie sich nämlich an der Abwehr des Neulings förmlich die Zähne aus. Werth/Bocholt schaffte es immer wieder, den Ball vom Boden zu kratzen. „Die SG hat wirklich sehr gut verteidigt“, erinnert sich Schulz an den mühsam erkämpften, gleichwohl aber verdienten 3:2-Erfolg seiner Mannschaft am ersten Spieltag der Saison 2014/2015.

„Zu Hause wollen wir drei Punkte holen“, betont Schulz. Sein Team müsse gegen die hervorragende Defensive geduldig agieren und zugleich immer wieder mutig. „Im Hinspiel“, so der Trainer des Tabellenführers, „haben wir es geschafft, über zwei, zweieinhalb Sätze den Druck hochzuhalten. Wir haben uns nicht irritieren lassen.“

Die Gladbecker können nicht in Bestbesetzung antreten. Zum einen müssen sie Außenangreiferin Esin Aslan ersetzen, zum anderen fehlt Mittelblockerin Anna Kels. Schulz: „Wir werden trotzdem eine gute Mannschaft aufs Feld bringen.“

Der TV Gladbeck II geht laut Schulz gut vorbereitet in die Rückrunde der Regionalliga. Mit den Leistungen, die seine Mannschaft am vergangenen Sonntag beim Turnier in der Schirrmacher-Halle gegen die eigene Zweitliga-Auswahl und gegen den Top-Drittligisten RC Sorpesee geboten hat, war der Trainer zufrieden: „Bis auf den ersten Satz gegen Sorpesee haben wir alle Sätze offen gestaltet.“

Haben sich die Blauhemden in der Winterpause eigentlich schon einmal mit dem Thema Dritte Liga befasst? Schulz schüttelt den Kopf. „Das ist jetzt noch zu weit weg, dafür liegt die Spitzengruppe noch zu eng zusammen“, so der TVG-Trainer.