TV Gladbeck II - Alina Weichert gibt ihr Comeback

Alina Weichert (re.) gibt beim  TV Gladbeck II im Spitzenspiel  gegen Köln ihr Comeback. Li.: Marlena Merkel, die ihre aktive Karriere nach der vergangenen Saison beendet hat.
Alina Weichert (re.) gibt beim TV Gladbeck II im Spitzenspiel gegen Köln ihr Comeback. Li.: Marlena Merkel, die ihre aktive Karriere nach der vergangenen Saison beendet hat.
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Was wir bereits wissen
In der Frauenvolleyball-Regionalliga trifft der TV Gladbeck II im Spitzenspiel auf FCJ Köln II. Auf Seiten des TVG gibt Alina Weichert ihr Comeback.

Gladbeck..  Ausgerechnet vor dem Spitzenspiel in der Frauenvolleyball-Regionalliga zwischen Tabellenführer TV Gladbeck II und dem punktgleichen Zweitplatzierten FCJ Köln II musste sich TVG-Trainer Enno Schulz mangels gesunder Außenangreiferinnen etwas einfallen lassen. Was tat der Übungsleiter? Er griff zum Telefon und schloss sich mit Alina Weichert kurz, die infolge einer hartnäckigen Fußverletzung nach dem Ende der vergangenen Saison ihre Schuhe eigentlich an den Nagel gehängt hatte.

Sabrina Sobieraj kann nicht spielen

Am Sonntag, 25. Januar, 17 Uhr, gibt Weichert in der Artur-Schirrmacher-Halle ihr Comeback. Und damit kann Schulz zumindest mit zwei Außenangreiferinnen definitiv planen. Der TVG-Trainer: „Ina Mertzen ist verletzt, Kim Smaniotto konnte infolge von Schulterproblemen nur eingeschränkt trainieren. Und Nina Strombach hat unter der Woche an keiner Einheit teilnehmen können.“ Beginnen wird in der Begegnung mit dem FCJ Köln II Esin Aslan, die in der laufenden Saison konstant gute Leistungen geboten hat. „Von Alina“, sagt Schulz, „erhoffe ich mir, dass sie, wenn sie zum Zuge kommt, unser Spiel stabilisieren kann.“

Unabhängig von der Misere auf der Außenangreifer-Position stellt sich die Frage, wie die Zweitvertretung des TV Gladbeck die jüngste, völlig unerwartete 0:3-Niederlage beim Schlusslicht in Bielefeld verkraftet hat? „Das“, sagt Schulz, „hat sich angefühlt wie ein Schlag ins Gesicht.“ Dem Team, so der Trainer, sei es einfach nicht gelungen, seine spielerische Qualität abzurufen. „Mir haben die Begeisterung und positive Ausstrahlung gefehlt“, so Schulz. Der TVG-Trainer führte Einzelgespräche und ist sich nun sicher, dass sich die Mannschaft nun ganz anders als am vergangenen Sonntag präsentieren wird: „Das Team wirkte bei der Einheit am Dienstag angefressen. Gegen Köln werden wir es von einer ganz anderen Seite sehen.“ Schulz erwartet leidenschaftlichen Einsatz von den Seinen, auch wenn die personelle Situation - Libera Sabrina Sobieraj wird im Spitzenspiel ebenfalls fehlen - angespannt ist. „Wir werden“, verspricht der Coach der Blauhemden, „mit dem, was wir haben, bis zum letzten Ballwechsel kämpfen.“

Der Gegner, Aufsteiger FCJ Köln 2, dürfte äußerst selbstbewusst in der Artur-Schirrmacher-Halle antreten. Zuletzt nämlich setzten sich die Rheinländerinnen in Essen gegen den höchst unbequemen VC Allbau erfolgreich mit 3:1 in Szene. „Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe“, sagt Schulz, dem vor allem die Blockabwehr des Gegners Kopfzerbrechen bereitet.