SV Zweckel sieht sich auf einem guten Weg

Der Zweckeler Elvis Salja vergab im Nachholspiel gegen Rhynern ein, zwei gute Möglichkeiten.
Der Zweckeler Elvis Salja vergab im Nachholspiel gegen Rhynern ein, zwei gute Möglichkeiten.
Foto: Michael Korte
Der abstiegsbedrohte Fußball-Oberligist SV Zweckel sieht sich nach dem 0:0 im Nachholspiel gegen Westfalia Rhynern auf einem guten Weg.

Gladbeck..  Am Ende konnte sich der SV Westfalia Rhynern mit dem 0:0 eher anfreunden als der SV Zweckel. „Das war das erwartet schwere Spiel auf schwer zu bespielendem Boden“, sagte Gäste-Trainer Björn Mehnert nach der Nullnummer am Freitagabend. Mehnert weiter: „Wir haben den Kampf angenommen, wollten aber im letzten Drittel zu viel klein-klein spielen. Mit einem Punkt können wir aber gut leben.“

Hätte vor dem Anpfiff der Partie, die rund 300 Zuschauer verfolgten, wohl jemand den abstiegsbedrohten Grünhemden einen Punkt angeboten, sie hätten ihn genommen. „Der SV Westfalia Rhynern“, sagte SVZ-Vorsitzender Ulrich Wloch unmittelbar vor Spielbeginn, „ist eine bärenstarke Mannschaft.“ Nach den 90 Minuten waren die Gladbecker jedoch ein wenig enttäuscht. Denn sie waren es gewesen, die vor allem nach dem Seitenwechsel das Geschehen auf dem Rasenplatz an der Dorstener Straße diktierten und sich einige aussichtsreiche Gelegenheiten erarbeiteten. Mehr aber auch nicht - denn weder Seyit Ersoy noch Elvis Salja konnten ihre Möglichkeiten nutzen. „Mit ihm“, so Mehnert über Ersoy, „hat Zweckel noch mehr Konterstärke dazu bekommen.“

In der Schlussphase warfen die Gladbecker alles nach vorne. Dem Team war anzumerken, dass es das Nachholspiel unbedingt gewinnen wollte. Doch auch mit der Brechstange gelang dem SVZ letztlich kein Treffer mehr.

SVZ-Abwehr überzeugt

Von der hochgelobten Offensive des Tabellenvierten aus Hamm war dagegen im zweiten Abschnitt kaum noch etwas zu sehen. „Ab der 70. hatten wir zwei, drei Konterchancen“, sagte Mehnert. „Aber die musst du dann auch machen, wenn du hier gewinnen willst.“ Dass Rhynern nur noch sporadische Akzente setzen konnte, lag auch an der guten, weil kompromisslosen Arbeit, die die Zweckeler Abwehr um Norman Seidel ablieferte. So verbrachte Dennis Grüger im Gehäuse der Platzherren einen überraschend ruhigen Abend.

Wie bewertete der SVZ letztlich die Punkteteilung? „Der Auftritt gegen Rhynern“, hieß es auf der Homepage des Vereins, „lässt erkennen, dass die Zweckeler auf dem richtigen Weg sind und auch gegen gute Gegner bestehen können.“

Der Blick der Grünhemden richtete sich schnell wieder auf die kommende Aufgabe. Weiter geht’s am Sonntag, 22. Februar, um 15 Uhr bei der Zweitvertretung des DSC Arminia Bielefeld. Das Hinspiel an der Dorstener Straße endete 0:0. „Im nächsten Spiel in Bielefeld wird es allerdings extrem schwer werden zu punkten, denn möglicherweise verstärken sich die Bielefelder noch aus dem Profikader“, wurde auf der Zweckeler Vereinsseite schon einmal gemutmaßt.

Am vergangenen Wochenende fand nur noch ein weiteres Spiel in der Oberliga Westfalen statt: Der TuS Ennepetal bezwang die Hammer Spielvereinigung, die wie der SVZ im Abstiegskampf verstrickt ist, mit 1:0 (1:0). Michael Kupilas erzielte das Tor des Tages.