SV Zweckel erreicht die Aufstiegsrunde

Die A-Junioren des SV Zweckel haben es geschafft: Durch einen ungefährdeten 6:1 (3:0)-Erfolg über den Tabellendritten SV Hessler 06 sicherte sich der älteste Nachwuchs des Gladbecker Fußball-Oberligisten die Meisterschaft in der Kreisjugendliga A. „Das haben die Jungs gut gemacht“, lobte Trainer Mike Theis sein Team für den Sieg gegen Hessler, vor allem aber für den Gewinn des Titels.

250 Zuschauer im Käfig

Bezirksligist ist das Team um Theis damit jedoch noch nicht. Vielmehr wartet auf den SVZ nun eine Aufstiegsrunde. Los geht’s Anfang Juni. Die Gladbecker bekommen es mit den Meistern der Kreise Hagen, Iserlohn, Unna/Hamm und Herne zu tun. Die zwei besten Mannschaften steigen schließlich auf. „Damit werden wir uns ab sofort befassen“, so Theis, „bislang ging es für uns einzig und allein darum, die Meisterschaft zu holen.“

Das haben die Zweckeler nun geschafft. Entsprechend ausgelassen fiel die Party im Anschluss an die Begegnung mit Hessler aus. „Das war eine richtig gute Feier“, berichtete Theis. Der ließ sich während des Spiels nicht darüber informieren, wie sich Verfolger SV Horst-Emscher 08 II in Rentfort (2:2) verkauft. Der SVZ-Trainer: „Das hat mich nicht interessiert. Ich habe meinen Jungs gesagt, dass wir Meister sind, wenn wir unser Spiel gewinnen.“

Knapp 250 Zuschauer verfolgten die alles entscheidende Partie der Grün-Schwarzen gegen Hessler. Sie sahen überaus entschlossene Platzherren. Dem SVZ war von der ersten Spielminute an anzumerken, dass er sich die Chance, mit einem Sieg den Titel zu gewinnen, nicht nehmen lassen wollte. Tim Bjarne Dreiskemper brachte das Team in der 17. Minute in Führung. Mohammad Mahdi Sahebzada (37.) und Joshua Denk (45.+ 2) sorgten mit ihren Treffern bereits vor der Pause für die Entscheidung. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel erhöhte Enes Yiyit per Strafstoß auf 4:0 (48.). Hessler erzielte das 1:4, ehe Nico Müller (78.) und Luca Strempfl quasi mit dem Schlusspfiff den Endstand herstellten.

Für Zweckel spielten Bicker, Yildiz (46. Pereira), Calik, van der Velden, Denk, Tomanek, Ceylan (74. Strempfl), Dreiskemper, Yiyit (70. Er), Wloch (46. Müller), Sahebzada.