SV Zweckel bleibt Westfalia Herne auf den Fersen

Jonas Schmidt (am Ball) bekamen die Stadtlohner überhaupt nicht in den Griff. Der Stürmer des SV Zweckel traf beim 5:1-Erfolg seiner Mannschaft über die Gäste aus dem Münsterland nicht weniger als viermal.
Jonas Schmidt (am Ball) bekamen die Stadtlohner überhaupt nicht in den Griff. Der Stürmer des SV Zweckel traf beim 5:1-Erfolg seiner Mannschaft über die Gäste aus dem Münsterland nicht weniger als viermal.
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Was wir bereits wissen
Im Abstiegskampf der Fußball-Oberliga ist noch keine Entscheidung gefallen, Schlusslicht SV Zweckel dar nach wie vor hoffen, die Klasse zu halten.

Gladbeck/Herne..  Das Kopf-an-Kopf-Rennen im Kampf um den Klassenerhalt zwischen Westfalia Herne und dem SV Zweckel geht weiter. Nach dem 5:1-Erfolg des SVZ über SuS Stadtlohn und dem 1:3 der Westfalia bei der Hammer SpVg beträgt der Rückstand der Gladbecker auf Herne nur noch einen Punkt. Zwei Spieltage sind in der Oberliga Westfalen noch zu absolvieren.

Der SVZ darf trotz seines schweren Restprogramms auf einen erfolgreichen Ausgang der Saison hoffen, weil das Team zum einen bei dem Erfolg über Stadtlohn eine gute Leistung bot und zum anderen Konkurrent Westfalia Herne in Hamm eine recht blutleere Vorstellung bot. Das stimmte auch Hernes spielenden Co-Trainer Manuel Bölstler nachdenklich, der am Samstag nach Gladbeck gekommen war, um Zweckel zu gucken. „Obwohl das Ergebnis sehr deutlich war, fand ich die Zweckeler Leistung nicht beängstigend“, so Bölstler. Und weiter: „Beängstigend war eher unsere eigene Leistung in Hamm.“ Der Wille habe gefehlt, die letzten zehn Prozent zu geben, alles in die Waagschale zu werfen. Manuel Bölstler war „grundsätzlich unzufrieden“, zumal der Gegner nicht allzu stark gewesen sei: „Hamm hat nicht viel geboten, hauptsächlich gekontert. Aber das erste und dritte Gegentor fallen nach einer Ecke von uns – das darf nicht passieren.“

In Zweckel waren sie natürlich zunächst einmal zufrieden. Trainer Günter Appelt sagte, auch mit Blick auf Westfalia Herne, dies: „Der 34. Spieltag ist maßgeblich, der Nicht-Abstieg wäre sensationell, da wir im Winter nicht für ca. 80000 Euro neue Leute gekauft haben.“